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Hackerangriff auf ahnungslose Urlauber – 45 Millionen Datensätze gestohlen

Während Urlauber die Sonne genossen, wurden bei einem Hackerangriff Millionen von Daten gestohlen.
Während Urlauber die Sonne genossen, wurden bei einem Hackerangriff Millionen von Daten gestohlen.
Foto: pexels
Bei einem großen Hackerangriff wurden wohl 45 Millionen Daten von Urlaubern gestohlen: Nach dem Ferientrip kam die böse Überraschung. Potenzielle Opfer sollten checken, ob sie betroffen sind.

Da möchte man einfach nur entspannen und den Urlaub genießen und dann das: Bei einem Hackerangriff wurden rund 45 Millionen Datensätze von ahnungslosen Reisenden gestohlen. Potenziell Betroffene sollten nachsehen, ob sie zu den Opfern zählen und Schritte einleiten.

Hackerangriff auf Urlauber: Erst Sonne, dann Darknet

Im Darknet hat die IT-Sicherheitsfirma Cyble Datensätze von mehr als 45 Millionen Urlaubern gefunden. Auf den fiesen Hackerangriff wurden die Sicherheitsexperten bei einer routinemäßigen Darknet-Analyse aufmerksam.

Bei dem Vorgang wurden dem Team die gestohlenen Datensätze von einem glaubwürdig erscheinenden Verkäufer zum Kauf angeboten – sie willigten ein.

Diese Daten wurden gestohlen

Wie auf der Website von Cyble zu lesen ist, handelt es sich um sensible Daten von ahnungslosen Flugreisenden, die von dem Hackerangriff betroffen sind.

Die gestohlenen Datensätze beinhalten unter anderem:

  • Vollständige Namen, Adressen und mobile Telefonnummern;
  • das Geschlecht;
  • die Reisepass-Daten sowie
  • die Fluggast-IDs und Flugdetails.

Wer ist betroffen und was kann getan werden?

Die identifizierten Datensätze beziehen sich auf Flugreisende, die Thailand oder Malaysia besucht haben. Leider werden von Cyble keine genaueren Angaben zum Reisezeitraum oder zu den betroffenen Fluggesellschaften gemacht, wie Heise berichtet.

Auf der Leak-Plattform "Am I Breached" von der Sicherheitsfirma Cyble können Urlauber nachschauen, ob ihre Daten bei dem Hackerangriff entwendet wurden. Allerdings ist dort eine Registrierung erforderlich. Es muss ein passwortgeschützes Konto unter Angabe von Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angelegt werden. Es entstehen keine Kosten, wenn nur die Basis-Funktion genutzt wird.

Auch andere Hackerangriffe sind beängstigend

Einen unglaublichen Hackerangriff gab es kürzlich auch auf Online-Banking-Konten: Mehr als 15 Milliarden (!) Passwörter und Benutzernamen wurden dabei gestohlen. Dass Hacker auch in kleinerem Rahmen agieren, ist bekannt. So gibt es diverse Android-Apps, die deine Daten auslesen. Du solltest dich unbedingt gegen Handy-Überwachung schützen.

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