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Payback-Punkte gestohlen: Das ist der Grund, warum du sie nie wieder sehen wirst

Sind die Payback-Punkte erstmal gestohlen worden, gibt es keinen Ersatz vom Unternehmen.
Sind die Payback-Punkte erstmal gestohlen worden, gibt es keinen Ersatz vom Unternehmen.
Foto: imago images / Joko
Wurden deine Payback-Punkte gestohlen? Dann gibt es schlechte Nachrichten für dich, denn deine Punkte wirst du wohl nie wieder zurück bekommen. Das ist der Grund.

Das Punkteprogramm kennt wohl nahezu jeder. Auch Cyberkriminelle und Hacker machen vor dem Dienst nicht halt. Und sind die Payback-Punkte erstmal gestohlen, gibt es keine Hoffnung auf Ersatz, wie das Unternehmen nun mitteilte.

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Payback-Punkte weg: Selbst schuld

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über gestohlene Payback-Punkte. Viele der betroffenen User melden sich zu Wort und fühlen sich nicht genügend vom Anbieter Payback geschützt. Handelt es sich hier um Einzelfälle oder eine echte Betrugsmasche? Wahrscheinlich zweiteres. Denn Payback selbst warnt nun auch vor den Angriffen auf die gesammelten Punkte.

Was nun aber doch erstmal verwundert, ist, dass Payback die gestohlenen Punkte nicht ersetzen wird. In der Pressemitteilung äußert sich Payback wie folgt: "Unternehmen müssen ihre Produkte natürlich sicher anbieten. Aber jede/r von uns ist genauso dafür verantwortlich, für die eigene Sicherheit im Netz zu sorgen."

Payback tut etwas gegen die Angriffe

Ganz konkret wird Payback am Ende der Pressemitteilung vom 30. Juli 2020: "Payback erstattet gestohlene Punkte leider nicht zurück, es besteht hierzu auch keine rechtliche Verpflichtung. Wir bitten Sie um Verständnis für dieses Vorgehen und raten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten." Das Unternehmen nimmt seine Kunden also selbst in die Pflicht, die eigenen Payback-Punkte zu schützen. Aber was sollen sie auch anderes tun?

Der Schutz der Kunden hat natürlich Priorität. Das Punkte-Unternehmen sagt dazu: "Kundendaten werden zudem bei der elektronischen Übertragung mit dem international anerkannten Sicherheitsstandard TLS (Transport Layer Security) und mindestens 128 Bit verschlüsselt, eine mehrstufige Sicherheitsarchitektur sichert den Zugang ab." Trotzdem ist Payback auf die Mithilfe seiner User angewiesen.

So könnten die Angriffe ablaufen

Die Angriffe auf die Payback-Punkte der ahnungslosen User laufen wahrscheinlich über sogenannte Phishsing-Mails. Cyberkriminelle locken mit gefälschten E-Mails. Klicken die Kunden dann auf den Link oder öffnen eine angehängte Datei, können die Angreifer das Guthaben-Konto leer räumen und selbst auf Shopping-Tour gehen.

Du solltest bei allen E-Mails von Payback genau darauf achten, ob es sich um den Original-Absender handelt und im Zweifel keine Links oder Anhänge öffnen. Bist du schon auf den Betrug reingefallen? Dann ist dein Guthaben leider weg und wird dir nicht ersetzt werden. Du solltest aber dringend dein Payback-Passwort ändern. Den Betrug kannst du bei der Polizei deiner Region anzeigen, das wird auch von Payback empfohlen.

Wenn du deine Payback-Punkte einlösen möchtest, vermeide unbedingt diesen Fehler. Die Payback-App verspricht dir noch mehr Möglichkeiten, um zu sparen. Und kennst du schon diese versteckten Funktionen in Android-Apps? Auch die Payback-App gehört dazu.