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Diese Erfindung hilft dabei, das Coronavirus in Schacht zu halten

Das Fraunhofer-Institute entwickelte einen Roboter, der uns während der Coronavirus-Pandemie unterstützen kann.
Das Fraunhofer-Institute entwickelte einen Roboter, der uns während der Coronavirus-Pandemie unterstützen kann.
Foto: iStock.com/Rost-9D
Das Frauenhofer-Institut entwickelte bestimmte Roboter, die während der Coronavirus-Pandemie sehr nützlich sein können. So sollen sie helfen.

Die Coronavirus-Pandemie beherrscht nun seit einigen Monaten unseren Alltag. Und das wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch in den nächsten Monaten. Die Forschenden des Fraunhofer-Institut entwickelten daher einen Roboter, der uns während der Krise unterstützen kann.

Coronavirus: Zukunftsforscher erklärt die Welt nach der Pandemie
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In der Coronavirus-Pandemie kann dieser Roboter helfen

"Anti-Corona" wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft ins Leben gerufen, als die Coronavirus-Pandemie ausgebrochen ist. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 stehen. Eine Lösung, die dabei helfen soll, das Coronavirus einzudämmen, wurde jetzt vorgestellt: Fraunhofer Italia in Bozen und Fraunhofer IAO in Stuttgart entwickelten im Rahmen des Forschungsprojekts BALTO einen autonom gesteuerten Desinfektionsroboter.

Der Roboter namens BALTO soll fähig sein, "kritische Zonen in Gebäuden präzise, zuverlässig und hochautomatisiert zu desinfizieren", heißt es in einer Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts.

"Dank digitaler Zwillinge von Gebäuden, den sogenannten digital twins, und deren Integration im Roboter selbst kann die mobile BALTO-Plattform zu desinfizierende Komponenten, wie etwa eine Türklinke, automatisch erkennen", so Dr.-Ing. Andrea Giusti, der Themenfeldleiter "Advanced Robotics" bei Fraunhofer Italia.

Hier kann der Desinfektionsroboter zum Einsatz kommen

Laut Dr.-Ing. Michael Ridl, unter anderem der Projektleiter von BALTO, kann der Desinfektionsroboter in größeren privaten oder öffentlichen Gebäuden zum Einsatz kommen. Dazu zählen etwa Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser oder größere Unternehmen.

"Die in BALTO entwickelten Ansätze können zukünftig den Facilitymanagern von größeren Gebäuden effizient helfen, den stetig wachsenden Anforderungen im digital unterstützten operativen Gebäudemanagement gerecht zu werden", erklärt Günter Wenzel, ebenfalls Projektleiter und Leiter des Forschungsteams Building Culture Innovation.

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Während Forschende versuchen, die Coronavirus-Pandemie bestmöglich einzudämmen, schreitet die Coronavirus-Ausbreitung weiter voran und das Risiko für eine zweite Welle ist enorm gestiegen. Eine 35 Jahre währende Studie könnte jetzt belegen, dass die Coronavirus-Folgen niemals weggehen werden. Angeblich kommen diese Menschen besser mit der Coronavirus-Pandemie klar. Doch sie trifft mittlerweile auch psychisch stabile Menschen.

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