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Windows 7: Sogar das FBI warnt vor weiterer Nutzung

Viele Nutzer wollen sich trotz Support-Aus von Microsoft nicht von ihrem geliebten Windows 7 trennen. Doch sogar das FBI warnt davor.
Viele Nutzer wollen sich trotz Support-Aus von Microsoft nicht von ihrem geliebten Windows 7 trennen. Doch sogar das FBI warnt davor.
Foto: Microsoft
Für Windows 7 gibt es bereits seit etwa einem Jahr keinen Support mehr von Microsoft. Doch so beliebt das Betriebssystem auch bei vielen Nutzern sein mag, das FBI hält es für sehr gefährlich.

Die Marktforschungsdienste irren nicht. Denn ein Jahr nach dem Support-Ende läuft immer noch auf vielen PCs das Uralt-System Windows 7. Viele Nutzer vertrauen lieber der Windows-Version, die sie gut kennen, als umzusteigen auf die neueren, oft etwas Update-lastigeren Editionen. Doch was sie dabei missachten ist der Umstand, dass durch das Support-Aus von Microsoft erhebliche Mängel in der Sicherheit der Software auftauchen. So haben es Hacker, Viren und Trojaner um einiges leichter, das Betriebssystem lahmzulegen. Jetzt hat sich dazu sogar das FBI mit einer Warnung gemeldet.

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Windows 7 sollte lieber keiner mehr nutzen

Das Markforschungsdienst NetMarketShare ermittelte im Dezember 2020, dass der Marktanteil des schon längst nicht mehr aktualisierbaren Betriebssystems Windows 7 bei eindrucksvollen 20 Prozent liegt. Das ist erschreckend hoch für Datenschützer und Sicherheitsexperten, die inzwischen nicht mehr die einzigen sind, die vor den Sicherheitslücken warnen, die aus dem Mangel an Fixes durch regelmäßige Microsoft-Update entstehen.

Darum hält das FBI Windows 7 für gefährlich

Die Warnung der US-Sicherheitsbehörde Federal Bureau of Investigation (FBI) erschien bereits am 8. August 2020, wird aber angesichts der neuen Erhebungen zu den Nutzerzahlen von Windows 7 noch wichtiger. In dem Untersuchungsdokument stellt die Behörde klar, dass es zu einem Anstieg der Cyberattacken auf ungeschützte Windows 7-Geräte kommen wird. Das ist auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie besorgniserregend. Denn laut des FBI nutzen 70 Prozent der Geräte im öffentlichen Gesundheitssektor immer noch Windows 7 oder sogar noch ältere Windows-Versionen.

Darum sollte man wenn möglich auf neuere Windows-Versionen aktualisieren. Mit dem Windows 10 Update Assistenten können bislang resistente Windows-7-Nutzer kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Das Tool prüft, ob dein System für das neuere Microsoft-OS geeignet ist und lädt dann im Hintergrund Windows 10 herunter. Danach beginnt die Installation, die zum Abschluss einen Neustart benötigt.

So kam es im Januar 2020 zum Support-Aus für Windows 7. Mit dem jüngsten Windows-10-Update sind auch bekannte Funktionen aus Windows 7 verschwunden.

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