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Amazon-Einkauf: Kunden könnte überraschende Neuerung bevorstehen

Der Amazon-Einkauf könnte durch ein Konzept wie Amazon After revolutioniert werden.
Der Amazon-Einkauf könnte durch ein Konzept wie Amazon After revolutioniert werden.
Foto: imago images / photothek
Mit "Amazon After" wäre es Kunden möglich, beim Amazon-Einkauf selbst Produkte zu ergattern, die längst ausverkauft sind oder gar nicht mehr hergestellt werden.

Die Zahl der Personen, die inzwischen bei Amazon ihren Einkauf erledigen, ist durch Corona massiv gestiegen. Für all jene darunter, die dennoch besondere Ansprüche stellen, könnte "Amazon After" genau das Richtige sein.

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Amazon-Einkauf: Durch Amazon After könnte er sich selbst neu erfinden

Ob sich Amazon in Zukunft für ein Konzept wie Amazon After entscheiden wird, steht noch aus. Aber die Idee dahinter ist angesichts von immer mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit und durchdachtes Shopping ein Schritt in die richtige Richtung. Es könnte den Amazon-Einkauf durch clevere Kreisläufe für den Verkauf, die Miete, das Recycling und das Spenden von Produkten revolutionieren.

Hinter Amazon After steckt der Produktdesign-Ingenieur Scott Amron, dessen Idee Nachhaltigkeit ist. Kunden könnten durch Amazon After zum Beispiel mit Unternehmen in Kontakt gebracht werden, die den Drucker, den sie vor Jahren gekauft haben, abholen und recyceln. Andere Verbraucher, die auf der Suche nach bereits eingestellten Produkten sind, könnten Besitzer solcher Waren darüber ausfindig machen, und einen Kauf abschließen.

So funktioniert Amazon After

Was Amron im Sinn hat, kann aus einem Grund funktionieren: Amazon weiß bereits, was Kunden bestellen, so dass es für den Konzern sehr einfach wäre, dabei zu helfen, Produkte zu verkaufen, zu vermieten, zu recyceln oder gekaufte Waren zu vermieten. Wer auf der Suche nach ausverkauften Waren ist, müsste einfach nur ein Angebot an jene Kunden machen, die eben jenes Produkt bereits erstanden haben. Dazu ließe sich nach Amrons Idee ein Banner mit der Aufschrift "Mach ein Angebot an jeden, der dieses Produkt gekauft hat", das direkt auf der Produktseite unter der Markierung "Derzeit nicht verfügbar" integriert wäre.

Amron erklärt auf seiner Webseite zu Amazon After, dass er noch keine aktive Partnerschaft mit Amazon eingegangen ist, aber darauf hofft, dass das Unternehmen sein Konzept für einen nachhaltigeren Amazon-Einkauf in naher Zukunft zertifizieren wird. Das komplette Konzept hat er in Mock-ups und mit Videos ausführlich auf seiner Seite dargelegt.

Gegenwärtig profitieren Kunden bereits anders. Amazon macht Geschenke, wenngleich nicht an alle. Dafür bekommen alle mit einer Prime-Mitgliedschaft etwas umsonst.

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