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Weltverbrauchertag: Diese Apps warnen vor unsicheren Produkten

Am Weltverbrauchertag stehen Kunden und ihre Sicherheit im Fokus. Diese fünf Apps helfen dabei, gefährliche Produkte oder Inhaltsstoffe auf die Spur zu kommen.

Unter die Lupe genommen: Dank unterschiedlicher Apps ist es einfacher
Unter die Lupe genommen: Dank unterschiedlicher Apps ist es einfacher

Egal, ob im Essen, Kosmetik oder anderen Alltagsprodukten: Nicht alle Hersteller und Erzeuger achten bei der Produktion auf die Gesundheit ihrer Kunden. Mehrere Organisationen bieten daher Apps an, die ihre Nutzer über Gefahren aufklären. Diese Anwendungen sollten User kennen – und das nicht nur am Weltverbrauchertag.

„ToxFox“

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt die App „ToxFox“ zur Verfügung. Mit ihr lassen sich diverse Produkte scannen und auf gefährliche Inhaltsstoffe überprüfen, optimiert ist sie auf Kosmetik- und Alltagsprodukte. Der BUND möchte die gefährlichen Inhaltsstoffe nach und nach in die App einpflegen, seit dem letzten Update ist beispielsweise Mikroplastik als belastender Inhaltsstoff hinzugekommen. Sollte keine Angabe vorhanden sein, können User direkt aus der App eine Anfrage an den Hersteller oder Händler schicken. „ToxFox“ gibt es für Android und iOS.

„CodeCheck: Food & Cosmetics Product Scanner“

Weil die Sache mit den Inhaltsstoffen auch in Bezug auf Lebensmittelunverträglichkeiten von Bedeutung ist, ist die „Code Check“-App schon seit einer Weile populär. Eine Registrierung ist bei der kostenlosen App nicht nötig, nur den Allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen Anwender zustimmen. Drei Swipes später können sie Produkte scannen und ihre Inhaltsstoffe sowie weiterführende Informationen sehen. Weil die Community die Datenbank von „CodeCheck: Food & Cosmetics Product Scanner“ selbst pflegen kann, sind inzwischen mehr als 27 Millionen Produkte hinterlegt. Besonders praktisch ist das bei ausländischen Köstlichkeiten, deren Verpackungsaufschrift man nicht lesen kann. „CodeCheck“ ist für Android und iOS verfügbar.

„Verbraucherschutz“-App

Die bayerische Verbraucherzentrale betreibt die App mit dem schlichten Namen „Verbraucherschutz“. Sie warnt vor Lebensmitteln und Produkten, die gesetzlichen Anforderungen nicht genügen und zurückgerufen wurden. Ist das der Fall, bekommen User eine entsprechende Nachricht. Außerdem hat die App die Option integriert, selbst nicht sichere Lebensmittel melden zu können. Die jeweilige Kreisverwaltungsbehörde bekommt eine Nachricht und kann der Meldung nachgehen. Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

„WWF-Fischratgeber“

Der World Wildlife Fund (WWF) bietet im Netz sowie für Android und iOS den „WWF Fischratgeber“ an. Hier sind Fisch und Meeresfrüchte mit einer Ampel versehen, die bei der Kaufentscheidung helfen soll. Bei Grün hat der WWF keine Bedenken, Gelb bezeichnet er als „zweite Wahl“ und von Rot sollten Feinschmecker vorläufig die Finger lassen. Ziel der App ist, die Überfischung zu bekämpfen, dazu sammelt der Betreiber Informationen zu den Fischereien, ihren Fangmethoden und den Beständen.

„Good On You“

Wer vermeiden möchte, dass bei der Produktion seiner Kleidung Kinderarbeit oder ähnlich verwerfliche Dinge stattfinden, findet in der App „Good On You“ ein praktisches Helferlein. Eine Skala von „Marke meiden“ bis „Kaufempfehlung“ sortiert Modemarken auf Basis von ethischen und Nachhaltigkeitskriterien sowie sozialen Standards entlang der Produktionskette ein. Um „Good On You“ zu nutzen, müssen User sich registrieren, ansonsten ist die App für iOS und Android kostenlos.

(elm/spot)

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