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Versteckte Stromfresser: Gleich 3 beliebte Geräte verbrauchen überraschend viel Energie – die meisten haben sie zu Hause

Um Strom zu sparen, lässt sich auf verschiedene Methoden zurückgreifen. Manchmal reicht es aber schon, bei mancher Elektronik etwas genauer hinzuschauen.

Elektrogeräte an der Steckdose
Unter deinen Elektrogeräten verbergen sich auch Stromfresser. © Виктория Котлярчук - stock.adobe.com

Die Energiepreise im Blick zu behalten, ist gerade aktuell eine sehr gute Idee. Da es ganz ohne Versorgung natürlich nicht geht, bleibt uns nur, auf den eigenen Verbrauch zu achten. Dabei gilt es allerdings, einige Fehler zu vermeiden. Denn an einigen Stellen im Haushalt verbergen sich Stromfresser, mit denen viele nicht rechnen.

Achtung Stromfresser: 3 Geräte sind kritisch

Wie die Verbraucherzentrale aufzeigt, gibt es diverse Möglichkeiten für dich, auf recht einfachem Weg Strom zu sparen. So solltest du zunächst herausfinden, welche Stromfresser du in deinem Haushalt beherbergst und welche deiner Geräte am meisten Strom verbrauchen. Gleichzeitig gilt es, die folgenden Dinge im Blick zu behalten. Sie schaden deinem Vorhaben eher.

#1 Geräte mit Standby-Funktion

Der Standby-Modus suggeriert, dass du damit Strom sparen kannst. Tatsächlich gehört er zu den größten Fallen, was den Verbrauch angeht. Mindesten sieben Elektrogeräte in deinem Haushalte verbrauchen besonders viel Strom durch Standby.

Einen wirklichen Vorteil hat die Funktion nur, wenn sie eine Alternative zum durchgehenden Betrieb eines Gerätes ist. Statt Fernseher, PlayStation und Co. also auch am Netz zu lassen, wenn du sie nicht benutzt, zieh lieber ganz den Stecker.

#2 Veraltete Geräte

Die Neuanschaffung von Elektrogeräten ist nicht billig. Im Vergleich zu deinem alten Modell sparst du am Ende aber trotzdem. Denn moderne Technik ist auch deutlich energieeffizienter konzipiert als es früher der Fall war.

Das trifft vor allem auf Großgeräte zu. Ob sich beispielsweise der Kauf eines neuen Kühlschranks lohnt, kannst du im Vorfeld mit dem Rechner der Verbraucherzentrale ausloten.

#3 Elektronische Heizalternativen

Die Gaspreise waren jüngst zwar wieder rückläufig. Durch die vermeintliche Sabotage der Gasversorgungspipeline Nordstream 1 spekuliert man aber auch, dass sie schnell wieder steigen könnten.

Was du dennoch nicht nutzen solltest, um deine Gaskosten niedrig zu halten, sind Heizlüfter und Co. Laut Experten kann es hier nämlich schnell richtig teuer werden, wie auch Ramona Pop, die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, dem MDR zufolge warnt: „Man spart mit Heizlüftern kein Geld, ganz im Gegenteil, man treibt die Stromrechnung in die Höhe.“

Quellen: Verbraucherzentrale, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. MDR

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