Die Gewinnerin im Interview
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Nach "Promi Big Brother"-Sieg: Melanie wird "alles" für ihre Ehe tun

Melanie Müller ist die "Promi Big Brother"-Siegerin 2021.
Melanie Müller ist die "Promi Big Brother"-Siegerin 2021.
Foto: SAT.1/Willi Weber
Artikel von: Spot-on-news
Bei "Promi Big Brother" hat sich Melanie Müller von ihrer ganz privaten Seite gezeigt und unter anderem über ihre Eheprobleme gesprochen. Als Zuschauerliebling sicherte sie sich im Finale den großen Sieg. Wie sie künftig an sich und ihrer Beziehung arbeiten möchte, verrät sie im Interview.

Melanie Müller (33) hat sich im diesjährigen "Promi Big Brother"-Container gegen ihre Kontrahenten durchgesetzt und im großen Finale am Freitagabend den Pokal mit nach Hause genommen. Die Ex-"Bachelor"-Kandidatin und Dschungelkönigin zeigte sich auf dem Big Planet von ihrer ganz privaten Seite und äußerte sich unter anderem zu ihren Eheproblemen mit Mike Blümer (54). Wie weit sie künftig für ihre Beziehung gehen wird, was sie mit ihrer Siegprämie von 100.000 Euro geplant hat und was sie aus der Zeit in der Sat.1-Show lernen konnte, verrät sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Wie hat es sich für Sie angefühlt, auch die finale Challenge zu gewinnen?

Melanie Müller: In so einem Augenblick ist man voller Adrenalin. Man weiß, dass bald das ganze Ding vorbei ist und die Entscheidung verkündet wird. Ich liebe ja generell diese Challenges und hatte auch bei "Promi Big Brother" meist ein glückliches Händchen. Gegen zwei Männer ist das natürlich noch einmal eine größere Herausforderung. Aber man geht da gerne rein. Zumal das Sitzen und Warten im Haus auch zermürbend ist. Man ist froh, wenn an so einem Finaltag noch einmal etwas auf dem Programm steht und alles schneller vorbei geht. Dass ich dann natürlich die Schnellste war und die Challenge gewonnen habe, hat sich sehr, sehr gut angefühlt. Normalerweise ist so etwas bei "Promi Big Brother" ja elementar und man kann sich Nominierungsschutz oder so etwas erspielen. Die Extra-Redezeit war auch nett - auch wenn ich nicht die größte Rednerin bin.

Sie haben sich am Abend vor dem Finale noch einmal im Whirlpool zu ihrem Privatleben geäußert. Glauben Sie, dass Ihnen hauptsächlich Ihre Offenheit die Sympathie der Zuschauer eingebracht hat?

Müller: Ich denke, die Leute haben für mich angerufen, weil ich bin wie ich bin. Mir ist kaum etwas peinlich, ich spreche offen und schnörkellos Dinge an, die ich im Kopf habe. Ich denke nicht, dass ich etwas Besseres bin als andere - oder etwas Schlechteres. Ich bin irgendwie ein Jedermann, weil ich keine großen Allüren habe. Und dann spricht man halt auch einmal über sein Privatleben. Ist doch alles halb so wild. Warum soll ich mich verstellen oder mich genieren?

Sie erklärten, zu bereuen, dass Sie aufgrund Ihrer Arbeit zuletzt zu wenig Zeit für Ihre Kinder hatten. Werden Sie sofort etwas ändern, wenn Sie zurück nach Hause kommen?

Müller: Ja, auf jeden Fall. Das habe ich mir in der Zeit fest vorgenommen. Ich habe durch die Zeit noch einmal ganz klar gesehen, dass man das Leben leben muss und nicht nur Arbeit und Erfolg zählt. Was bringt das ganze Ackern, wenn man am Ende nichts davon hat? Ich bin jemand, der immer denkt, er muss mehr leisten als andere - machen, machen, machen. Das bringt auch etwas. Aber wenn man dann keine Zeit für die schönen und wichtigen Dinge im Leben hat, dann bringt das alles nichts. Daher werde ich mein Zeitmanagement definitiv überdenken.

Wollten Sie Ihre Kinder mit Ihrer Teilnahme bei "Promi Big Brother" vielleicht auch ein wenig stolz machen?

Müller: Ich weiß nicht, ob meine Kids so stolz auf ihre Mama sind, wenn sie so manche Szenen sehen (lacht). Sie hätten sich vielleicht mehr gefreut, wenn wir drei Wochen zusammen im Schwarzwald gewesen wären. Aber im Ernst: Klar ist das ein Herzensprojekt für mich. Ich liebe dieses Format und diese Erfahrung ist unbezahlbar. Aber klar spielte auch der finanzielle Aspekt eine Rolle.

Werden Sie nach Ihrem Sieg auch einen neuen Anlauf wagen, Ihre Ehe zu retten?

Müller: Ich persönlich werde alles dafür geben, dass wir das schaffen. Aber das machen wir alles im Ruhigen und nehmen uns die entsprechende Zeit.

Mit dem Preisgeld wollen Sie unter anderem offene Posten durch die Corona-Pandemie bezahlen. Erhoffen Sie sich nun einen kompletten Neustart?

Müller: Wir brauchen in diesem Hinblick keinen Neustart. Aber klar hat Corona ein Loch in manche unserer Kassen gerissen. Von daher können wir da ein bisschen stopfen und noch etwas investieren. Aber machen wir uns nichts vor: Von den 100.000 Euro bleiben nach der Steuer und allem ja nur etwa die Hälfte.

Mit wem werden Sie nach der Sendung noch Kontakt halten?

Müller: Bei Jörg werden wir in ein paar Tagen zum 100. Geburtstag seiner Mutter gehen. Eric ist ja in Berlin um die Ecke, da werden wir uns einmal treffen. Danni werde ich auf Mallorca sicher sehen und sie hat mich schon eingeladen. Auch mit Danny will ich Kontakt halten. Ich habe ja generell viele liebe Kollegen kennengelernt. Auch Marie, Daniel oder Papis will ich auf jeden Fall wiedersehen.

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