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GTA 6 bestätigt: Rockstar steckt mitten in der Entwicklung

Durch seine Steuererklärung scheint Rockstar Games "GTA 6" versehentlich bestätigt zu haben.
Durch seine Steuererklärung scheint Rockstar Games "GTA 6" versehentlich bestätigt zu haben.
Foto: Rockstar Games
"GTA 6" heißt der neueste Titel aus dem Hause Rockstar Games. Wenngleich es noch keine offizielle Ankündigung gab, soll er sich nun schon seit 2019 in der Entwicklung befinden.

"GTA 6", der neueste Teil der "Grand Theft Auto"-Reihe, soll bereits im Herbst 2021 erscheinen. Obwohl der US-amerikanische Videospielentwickler Rockstar Games das Action-Adventure bislang noch nicht offiziell angekündigt hat, könnte er sich nun verraten haben. Erste Informationen zum neuen Spiel sind bereits in der Vergangenheit an die Öffentlichkeit gedrungen, jetzt stehen wir jedoch dem bis dato vermutlich größten Leak gegenüber.

"GTA 6"-Release: Hat Rockstar Games sich verplappert?

Wie den meisten anderen Entwicklern und Herausgebern liegt auch Rockstar Games einiges daran, Informationen zu neuen Veröffentlichungen wie "GTA 6" so lang wie möglich geheimzuhalten. Dennoch kann es hin und wieder passieren, dass das eine oder andere Detail doch an die Öffentlichkeit gelangt. Für einen solchen Vorfall scheint nun die Steuererklärung des Unternehmens verantwortlich zu sein. Wir verraten dir, was konkret dahintersteckt.

Neben Informationen zu den Protagonisten, dem Schauplatz und weiteren Inhalten von "GTA 6" scheint das neueste Leak auf eine wichtige Grundlage abzuzielen. Darin geht es nämlich offenbar um den Entwicklungsstart des neuen "Grand Theft Auto"-Spiels. Rund 37,6 Millionen britische Pfund an Steuergeldern wurden dem Studio 2019 in Großbritannien erlassen. Doch warum?

Rockstar Games: Steuerfreiheit dank "GTA 6"

Während der Thinktank TaxWatch UK im Zuge einer Analyse ursprünglich die Steuervorteile anprangern wollte, die der US-Entwickler Rockstar Games im Vereinigten Königreich genießt, förderte er dabei etwas völlig anderes zutage. Bei dem entdeckten Betrag handelt es sich scheinbar um einen Teil des sogenannten "Video Games Tax Relief" (VGTR). Im Rahmen des Programms können sich Videospielentwickler in Großbritannien auf Steuerfreiheit bewerben.

Doch wirft ebendiese Erstattung eine wesentliche Frage auf. Um für das Programm zugelassen zu werden, muss ein Spiel nämlich "kulturell britisch" sein. "Es wird angenommen, dass sich die Behauptung auf die Produktion der nächsten Ausgabe des GTA bezieht, deren Veröffentlichung dem Vernehmen nach in Kürze geplant ist", so TaxWatch.

Weiter heißt es, Studios seien dazu in der Lage, "vor der Fertigstellung eines Spiels vorläufige Ansprüche auf VGTR geltend zu machen und die enormen Ansprüche, die Rockstar geltend macht, hängen wahrscheinlich mit den Produktionskosten von "GTA 6" zusammen. Da VGTR mit den Produktionsausgaben zusammenhängt, zeigt die große Forderung die Höhe der Ausgaben von Rockstar für die Entwicklung von Spielen an."

"GTA 6": Rockstar in Erklärungsnot

Durch die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung hat Rockstar Games also nicht nur preisgegeben, dass das Studio bereits seit spätestens 2019 an "GTA 6" arbeitet, sondern auch, dass das Spiel scheinbar immense Kosten verursacht. Der erste "GTA 6"-Trailer soll bereits im Mai 2020 erscheinen. Du kannst also davon ausgehen, dass dich ein beispielloses Gaming-Erlebnis erwartet. Darüber hinaus wurde endlich auch der "GTA 6"-Release-Zeitraum eingegrenzt.

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