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Joy-Con-Drift: Problem der Switch könnte Nintendo zum Verhängnis werden

Ein Problem der Nintendo Switch sorgt mal wieder für möglicherweise millionenschwere Folgen: Der Joy-Con-Drift. (Symbolbild)
Ein Problem der Nintendo Switch sorgt mal wieder für möglicherweise millionenschwere Folgen: Der Joy-Con-Drift. (Symbolbild)
Foto: iStock.com/luchschen
Wegen des Joy-Con-Drift, einem Problem der Nintendo Switch, wurde das Unternehmen erneut in den USA verklagt. Dieses mal handelt es sich um eine Mutter und ihren Sohn, die einen gewaltigen Schadensersatz fordern.

Das ewige Leid der Nintendo Switch kommt dem japanischen Spieleentwickler jetzt erneut in die Quere. In den USA wurde das Unternehmen nun von einer Mutter und ihrem Sohn angeklagt. Der Grund: Das Joy-Con-Drift-Problem, welches noch immer nicht behoben werden konnte. Worum es sich bei diesem handelt und was die Konsequenzen für die äußerst beliebte Konsole sein könnten, erfährst du im Folgenden.

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Joy-Con-Drift: Controller-Problem macht Nintendos Switch das Leben schwer

Bereits seit dem Launch der Nintendo Switch im Jahre 2017 hat die extrem erfolgreiche Spielekonsole nur ein Problem: Der sogenannte Joy-Con-Drift, bei welchem es häufig passiert, dass Charaktere, Vehikel und andere steuerbare Elemente in Spielen einfach in Richtungen bewegt werden, ohne, dass der Stick berührt wird.

Schon in der Vergangenheit musste Nintendo mit gleich mehreren Klagen vor Gericht kämpfen, die jüngste kommt von einer Mutter und ihrem verärgerten Sohn aus den Vereinigten Staaten. Denn obwohl das daddelnde Duo den Controller nicht berührt hatten, führte er wie von Geisterhand Bewegungen im Spiel aus. Selbst nach dem Austausch der Joy-Cons war das Problem weiterhin festzustellen. Bei der Klage geht es allerdings nicht um den Joy-Con-Drift selbst, sondern darum, dass die Japaner bislang zu wenig unternommen hätten, um das Problem der Ninteno Switch in den Griff zu bekommen.

Nintendos Präsident entschuldigt sich – Klage in Millionenhöhe

In der Klage wird das Joy-Con-Drift-Problem noch einmal spezifisch und anhand des Beispiels der defekten Knüppel des Sohnes beschrieben: Schon im Dezember 2018 wurde dieser mit der Nintendo Switch beschenkt. Innerhalb des ersten Jahres soll der Joy-Con-Drift dann so stark gewesen sein, dass sich der Controller nicht mehr nutzen ließ. Auch ein zweites Set hatte nur sieben Monate später das gleiche Problem. Nintendos Präsident Shuntaro Furukawa entschuldigte sich bereits öffentlich für den lästigen Defekt. Doch selbst das Angebot einer kostenlosen Reparatur konnte die verärgerten Switch-Spieler nicht besänftigen: Sie und ihr Anwalt fordern einen Schadensersatz von ganzen fünf Millionen US-Dollar.

Bist du nicht vom Joy-Con-Drift betroffen, kannst du dich glücklich schätzen. Vielleicht interessiert dich dann auch, wie du den Nintendo Switch-Controller am PC nutzen kannst. Du hast noch keine der coolen Konsolen im Haus? Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer Nintendo Switch am Black Friday.

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