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"Borat 2": Das steckt hinter der brisantesten Szene & darum war Baron Cohen "sehr besorgt"

Diese Szene in "Borat 2" ist äußerst brisant. Das sagt Sacha Baron Cohen dazu.
Diese Szene in "Borat 2" ist äußerst brisant. Das sagt Sacha Baron Cohen dazu.
Foto: imago images / ZUMA Press
Die Szene mit Donald Trumps Anwalt ist wohl die brisanteste Szene in "Borat 2". Darum war Sacha Baron Cohen beim Dreh "sehr besorgt".

"Borat 2" (2020) zeigt so einige Szenen, die so brillant wie brisant sind. Ein bestimmter Part in der Fortsetzung ist allerdings ganz besonders beunruhigend: Das "Interview" von Borats 15-jähriger Tochter Tutar (Maria Bakalova) mit dem 76-jährigen Anwalt von Donald Trump, Rudy Guiliani. Produzent und Hautdarsteller Sacha Baron Cohen spricht jetzt über diese Szene.

"Borat 2": Brisante Szene mit Rudy Guilliani

In der besagten Szene in "Borat 2" führt Maria Bakalova als Borats Tochter Tutar ein für den Film gestelltes Interview mit Donald Trumps Anwalt Rudy Guiliani. Dieser wusste natürlich nicht, dass er eigentlich in dem Moment in Sacha Baron Cohens Film mitwirkt. Daher wirkt es sehr brisant, dass dieser die junge "Journalistin" Tutar auf einen Drink ins Schlafzimmer einlädt. Tutar lässt sich für "Borat 2" widerstandslos drauf ein, woraufhin zu sehen ist, dass Rudy Guilliani ihren Rücken berührt, nach ihrer Telefonnummer und Adresse fragt und sich einige Sekunden lang in seine Hose fasst. Sacha Baron Cohen greift schließlich als Borat ein und stürmt die Szene.

Der Anwalt von Donald Trump erklärt via Twitter: "Das Borat-Video ist eine komplette Erfindung. Ich zog mein Hemd rein, nachdem ich das Aufnahmegerät rausgezogen hatte. Zu keinem Zeitpunkt vor, während oder nach dem Interview war ich jemals unangemessen. Wenn Sacha Baron Cohen etwas anderes andeutet, ist er ein eiskalter Lügner."

Das sagt Sacha Baron Cohen zu der Szene

In einem Interview mit Good Morning America werden Sacha Baron Cohen und Schauspielerin Maria Bakalova mit dieser Szene und den Aussagen zu ihr konfrontiert. Baron Cohen erklärt daraufhin: "Ich würde sagen, wenn der Anwalt des Präsidenten sein Verhalten als angebracht bezeichnet, dann weiß nur Gott, was er bereits mit anderen weiblichen Journalistinnen in Hotelräumen angestellt hat."

Er selbst sei während des Drehs "sehr besorgt" gewesen und war stets versteckter Beobachter der Szene, da es in seiner Verantwortung als Produzent sei, für die Sicherheit der Hauptdarsteller zu sorgen. Letztendlich soll jeder Mensch selbst entscheiden, was er oder sie beim Anblick der Szene denkt. "Es war ziemlich klar für uns", so der Filmemacher. Maria Bakalova ergänzt: "Ich möchte nur danke sagen, dass ich sicher sein konnte, dass du mich vor allem schützt."

Willst du dir selbst ein Bild machen, so kannst du "Borat 2" mit Sacha Baron Cohen bei Amazon Prime Video ansehen. Das ist der lustige Langtitel des Werks.

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