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"Der Unsichtbare": Ein unheimlich guter Schocker?

"Der Unsichtbare" ist ein grausiger Psycho-Thriller mit Horrorelementen, die bitterböse sind. Eine Frau glaubt, ihr angeblich toter Ex sei hinter ihr und ihren Liebsten her.
"Der Unsichtbare" ist ein grausiger Psycho-Thriller mit Horrorelementen, die bitterböse sind. Eine Frau glaubt, ihr angeblich toter Ex sei hinter ihr und ihren Liebsten her.
Foto: Universal Studios Germany
"Der Unsichtbare" sorgt ab dem 8. Januar bei Sky für Angst und Schrecken. Was der Horrorfilm zu bieten hat und wie gruselig er ist, erfährst du hier.

Es ist die Geschichte einer Frau, die nach der Trennung von ihrem Freund das Gefühl hat, verfolgt zu werden – von keinem Geringeren als Ihrem Exfreund. Die trendige Adaption "Der Unsichtbare" des gleichnamigen Romans von H. G. Wells aus dem Jahr 1897 klingt schaurig? Wir haben uns angeschaut, was Kritiker über den Horrorfilm sagen.

"Der Unsichtbare": Die Handlung des Thrillers

Cecilia lebt in einer gewalttätigen Beziehung. Der Grund: Ihr Freund kontrolliert sie rund um die Uhr. Als Cecilia den Entschluss fasst, die Beziehung zu beenden, taucht sie mit ihrer Schwester, einem Freund und dessen Tochter unter.

Kurz darauf die bittere Nachricht: Ihr Exfreund hat Selbstmord begangen. Cecilia erbt den Großteil seines Vermögens, doch dabei bleibt es nicht. Schon bald häufen sich schaurige Ereignisse, die sie an dem Selbstmord ihres Exfreundes zweifeln lassen.

Als die Geschehnisse ihr erstes Todesopfer fordern, ist sie sich sicher: Ihr Ex hat den Selbstmord vorgetäuscht und rächt sich an ihren geliebten Menschen. Doch keiner nimmt Cecilias Theorie ernst.

Horrorfilm "Der Unsichtbare" im Check: So viel Grusel steckt drin

In der Hauptrolle spielt Elisabeth Moss die verzweifelte Cecilia. Bekannt geworden ist Moss durch ihre Rollen in "The West Wing – im Zentrum der Macht" und "Mad Men". Die Golden-Globe-Gewinnerin und mehrfach für den Emmy nominierte Schauspielerin verkörpert die Rolle der Cecilia nahezu brillant.

Filmkritiker auf filmstarts.de sind von ihrer schauspielerischen Leistung hin und weg. Denn Moss gelänge es, den Zuschauer durch ihre intensiv dargestellte Verzweiflung in den Bann zu ziehen – schon fast so, als sei er mittendrin. Besonders der Auftakt von "Der Unsichtbare" sei aufwühlend und mitreißend zugleich. Nicht zuletzt wegen Moss' exzellenter Darstellung.

"Der Unsichtbare": Filmkritik der Neuverfilmung

Dennoch: Nach einem angsteinflößenden Prolog folgt eine Handlung, die nach und nach an Intensität verliert. Die erste Stunde des Films holt den Zuschauer laut filmstarts.de ab, die zweite Hälfte des Horrorstreifen plätschere dann so dahin.

Das mag aber auch an den Twists des Films liegen, die den einen oder anderen Zuschauer etwas ratlos zurücklassen. "Der Unsichtbare" entwickelt sich von einem Psycho-Thriller der Extraklasse zu einem Action-Horror, der einige Logiklöcher lässt, die bis zum Ende des Films bleiben.

Grund hierfür dürfte die ausgedehnte Spielfilmlänge sein. "Der Unsichtbare" ist laut Filmstarts viel zu lang geraten. Über zwei Stunden dauert der Horror, die Geschichte benötige aber gar nicht so viel. So gehe der starken Storyline mit jeder verstrichenen Minute immer mehr die Luft aus.

User auf moviepilot.de sind nicht ganz so harsch: "Der Unsichtbare" sei ein gelungener Psychothriller mit guten Jump-Scares, die nichts für leichte Gemüter sind. Alles in allem erreicht "Der Unsichtbare" auf moviepilot.de nach User-Bewertungen solide 7 von 10 Punkten.

"Der Unsichtbare" bei Sky: Hier kannst du den Film schauen

Den Horrorstreifen gibt es ab 8. Januar auf Sky bei Sky Cinema zu sehen. Bei Sky Ticket kannst du den Psycho-Thriller "Der Unsichtbare" ganz einfach auf Abruf anschauen, wo und wann immer du willst.

Und das Besondere: Bei Sky Ticket wurde das Weihnachtsangebot verlängert. Das heißt, bis zum 10. Januar kannst du für einmalig 29,99 Euro statt 44,99 Euro monatlich ein Entertainment- & Cinema-Abo abschließen.

Mit dem Paket verpasst du keine Serien bei Sky mehr und kannst brandaktuelle Kinofilme schauen, die gerade erst auf der großen Leinwand zu sehen waren.

  • 3 Monate Sky-Entertainment-Ticket: einmalig 19,99 Euro (danach monatlich 9,99 Euro)
  • 3 Monate Sky-Entertainment+Cinema: einmalig 29,99 Euro (danach monatlich 14,99 Euro)

Fazit: So schaurig ist "Der Unsichtbare" wirklich

"Der Unsichtbare" besticht durch die glanzvolle Leistung der Schauspielerin Elisabeth Moss, die den Gruselfilm mit ihrer beklemmenden Rolle trägt. Dass der Film nach einer Stunde einige Schwächen aufweist, dürfte nur abgebrühten Horrorfans auffallen.

Für Leute, die sich einfach etwas gruseln wollen, dürfte "Der Unsichtbare" genau das Richtige sein. Wer dann doch lieber einen anderen Horrorfilm schauen möchte, könnte mit den Horrorfilmen, die Halloween 2020 liefen, fündig werden. Horrorfans sollten in die deutsche Horrorserie "Hausen" von Sky reinschauen.

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