Seit wenigen Tagen kannst du „Joker“ (2019) auf Netflix streamen und Joaquin Phoenix dabei zusehen, wie er als gedemütigter und psychisch instabiler Arthur Fleck versucht, als Komiker erfolgreich zu sein, doch immer wieder scheitert, bis er zurückschlägt und zum Dunklen Ritter wird. Lohnt sich der Film über die Origin-Story vom DC-Bösewicht?

„Joker“ auf Netflix: Das sagen die Kritiken

Jack Nicholson, der verstorbene Health Ledger, Jared Leto und zuletzt Joaquin Phoenix sind unter anderem bereits in die Rolle des Dunklen Ritters geschlüpft. Wie Arthur Fleck zum Joker wurde, verrät aber nur der neueste Film: „Joker“ von 2019. Auf Netflix kannst du ihn jetzt streamen. Etwas mehr als zwei Stunden dauert das Drama. Wer nicht weiß, ob es sich lohnt, reinzuschauen, kann einen Blick auf die Kritiken werfen:

Auf der Kritikensammelseite Rotten Tomatoes vergeben mehr als 580 Kritiker:innen durchschnittlich 7,3 von 10. Mehr als die Hälfte aller Rezensionen sind positiv. Gelobt wird vor allem die schauspielerische Leistung von Joaquin Phoenix, der 2020 unter anderem den Oscar als Bester Hauptdarsteller für seine Darstellung erhalten hat. Hier sind einige Kritiken in der Übersicht:

  • David Rooney (The Hollywood Reporter) erklärt, dass „Joker“ Joaquin Phoenix‘ Film sei. Er wohne ihn mit einem Wahnsinn bei, der abwechselnd erbärmlich und furchterregend sei, sodass es keinen Grund zum Lachen gebe. Der Kritiker möchte zwar die fantasievolle Vision der Drehbuchautoren und des Technik- und Designteams nicht mindern, doch „Phoenix ist die treibende Kraft, die ‚Joker‘ zu einem so ausgeprägten Einstieg in den Komplex der Hollywood-Comics macht.“
  • Für Peter Bradshaw von The Guardian ist der „Joker“ die „größte Enttäuschung des Jahres“. Er gibt 2 von 5 Sterne. Seiner Meinung nach, sei der Film krampfhaft seriös und sehr oberflächlich.
  • Peter Beddies von Filmclicks hat einen anderen Gesamteindruck von dem Film: „‚Joker‘ ist ein extrem düsterer Ausflug nach Gotham City, bei dem eindrucksvoll gezeigt wird, wie Batmans Gegenspieler Joker verlernt hat, an das Gute im Menschen zu glauben“, so der Kritiker.
  • Filmstarts-Chefredakteur Christoph Petersen vergibt 2 von 5 Sterne mit folgendem Fazit: „Der Retro-Look ist kompetent umgesetzt und ein sichtlich ausgemergelter Joaquin Phoenix gibt mal wieder alles – und trotzdem entpuppt sich dieser ‚Joker‘ als ziemliche Niete. Dass sich ein großes Hollywood-Studio auf ein solches Wagnis einlässt, ist eine Einmal-in-100-Jahren-Chance – und da hätte man so, so viel mehr draus machen können.“

Was sagen die Bewertungen von Film-Fans? Bei IMDb gibt bewerteten mehr als eine Millionen Menschen „Joker“. 31,9 Prozent vergaben 10 von 10 Punkte. Durchschnittlich erhält das Werk immerhin noch 8,4 von 10 Punkte.

Fazit: Meinungen umstritten, Tendenz positiv

„Joker“ wird entweder sehr gut oder eher schlecht bewertet. Allerdings ist die Resonanz im Allgemeinen tendenziell positiv. Es könnte sich also durchaus lohnen, einen Blick auf den „Joker“ bei Netflix zu werfen, sofern du ein Abo hast. Zumindest sind sich die meisten Menschen einig, dass Joaquin Phoenix eine fantastische Darstellung bietet. Zumindest hier kannst du sicher sein, dass dir etwas Starkes geboten wird.

Abgesehen von „Joker“ hat Netflix zahlreiche weitere Filme und Serien zu bieten. Hast du etwa diese zehn erfolgreichsten Filme auf Netflix gesehen? Empfehlenswert ist auch „Master Of None“, eine der besten Netflix-Serien, deren dritte Staffel seit kurzem zu streamen ist.

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