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Steam setzt Bitcoin-Bezahlung künftig aus

Spiele wie Eve Online (Bild) können bei der Spiele-Plattform Steam künftig nicht mehr mit Bitcoin bezahlt werden.
Spiele wie Eve Online (Bild) können bei der Spiele-Plattform Steam künftig nicht mehr mit Bitcoin bezahlt werden.
Foto: CCP Games (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eve_Online_-_Empyrean_Age_screenshot.jpg), „Eve Online - Empyrean Age screenshot“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Die Spieleplattform sieht sich dazu veranlasst, in Zukunft auf die Kryptowährung zu verzichten und nicht mehr als Zahlungsoption anzubieten.

"In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass der Wert von Bitcoin immer unbeständiger wurde, und die Gebühren für Transaktionsverläufe im Bitcoin-Netzwerk enorm angestiegen sind", verkündet die Spiele-Plattform Steam in einem Blog-Eintrag. Der Aufwand rund um die Verarbeitung von Zahlungen mit der Kryptowährung sei einfach zu groß. Bitcoin werde daher künftig nicht mehr unterstützt.

Bitcoin-Volatilität macht Steam zu schaffen

Wie Polygon berichtet, ist es Steam ein Dorn im Auge, dass bei Bitcoin wenig Wertsicherheit gegeben ist. Wird ein Spiel gekauft, wurde bisher ein bestimmter Bitcoin-Wert verlangt. Im Zeitfenster bis zur endgültigen Abwicklung der Zahlung komme es allerdings oft zu starken Wertschwankungen. Die möglichen Diskrepanzen der Werte seien laut Steam "enorm".

Transaktionsgebühren in Verbindung mit Bitcoin nicht tragbar

Außerdem seien die Transaktionsgebühren "dieses Jahr sprunghaft angestiegen und haben mit fast 20 US-Dollar pro Transaktion letzte Woche ihren Höhepunkt erreicht", schreibt Steam. "Leider ist es momentan nicht tragbar, Bitcoin als Zahlungsoption zu unterstützen. Wir werden eventuell zu einem späteren Zeitpunkt diese Zahlungsmethode erneut bewerten."

Wie Gizmodo berichtet, war Steam bisher eine von wenigen Plattformen, die Bitcoin akzeptierte. Der Rückzug von Steam sei ein schwerer Schlag für die Einsatzfähigkeit der Kryptowährung abseits von spekulativem Investment.

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