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Mann treibt Skyrim-Charaktere zur Kinderpornographie

Der Mann verwendete die kindlichen NPCs zur Simulation sexueller Handlungen.
Der Mann verwendete die kindlichen NPCs zur Simulation sexueller Handlungen.
Foto: imago/Carl Court
Ein 46-jähriger Mann erstellte kinderpornographische Inhalte mittels eines modifizierten Skyrim-Spiels. Nun musste er sich vor Gericht verantworten und wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Gaming-Charaktere fallen immer wieder Menschen zum Opfer, die sich einen Spaß daraus machen, sie zu sexualisieren. Ähnlich erging es nun offenbar NPCs aus "The Elder Scrolls: Skyrim". In der Regel stellt diese "Umgestaltung" der Charaktere keine größere Problematik dar und wird nur in den seltensten Fällen geahndet. Im Fall Skyrim sieht es allerdings anders aus, denn die NPCs waren Kinder.

Beamte werden durch Anfrage aufmerksam

Ermittlern zufolge handelte es sich bei dem Täter um einen 46-jährigen Briten. Er hatte die Figuren des Spiels mit Hilfe einer Modifikation zunächst entkleidet und ließ sie anschließend sexuelle Handlungen ausüben. Die Ergebnisse hielt er dabei in Form von Screenshots und Videos fest. Bereits 2011 war der Mann aus Leeds, England, bereits für mehr als 2.000 Bilder sowie unzählige Videos Minderjähriger auf seinem Computer verurteilt worden.

Wie PC-Welt berichtet, verbietet die in der Akte des Mannes vermerkte Sopo (Sexual Offences Prevention Order) ihm die Annährung an bestimmte Orte sowie Minderjährige im allgemeinen. Ebendiesen Eintrag versuchte er loszuwerden und stellte einen entsprechenden Antrag an das zuständige Gericht. Diese Anfrage war letztenendes auch der Grund dafür, dass die Beamten an seiner Tür aufschlugen.

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Mindernde Umstände

Da man im Zuge der Antragsprüfung zunächst den PC des Vorverurteilten prüfen wollte, wurden sie schnell fündig. Der 46-Jährige bekannte sich schuldig und wurde neben acht Monaten Haft zur Teilnahme an einem 90-tägigen Rehabitilationsprogramm verurteilt.

Gegenüber der Yourkshire Evening Post erklärte der Richter: „Es kann schon sein, dass der Angeklagte dachte, dass diese Darstellungen nicht dieselbe Tragweite haben, wie die Bilder, für die er 2011 verurteilt wurde. Darum muss hier eine Minderung in Betracht gezogen werden, weil kein Kind zu Schaden gekommen ist, um die Bilder zu erstellen; es handelte sich um animiertes Material.“

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