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Besonders geritzt: Hacker infizieren Games jetzt schon vor dem Release

Auch vor dem Release können Hacker Games mit Viren infizieren.
Auch vor dem Release können Hacker Games mit Viren infizieren.
Foto: iStock/JJFarquitectos
Diese neue Hacking-Methode hat es echt in sich: Programme, auf die Game-Entwickler angewiesen sind, werden mit Viren verseucht.

Viren sind in der Gaming-Branche keine Neuheit. Bisher war es jedoch so, dass der Rechner des Spielers infiziert wurde. Doch die Hacker haben sich eine neue, noch gerissenere Methode angeeignet: Sie setzen jetzt einen Entwicklungsschritt vorher an.

Hacker infizieren Games jetzt noch früher mit Viren

Betroffen von den Angriffen sind Softwares, die Entwickler dringend benötigen. Das fand der Sicherheitsforscher von Kaspersky Lab heraus, wie Wired berichtet.

So kam zum Beispiel raus, dass ein Teil des Microsoft Visual Studios infiziert wurde, das nach dem Angriff noch von drei Studios zur Spieleentwicklung genutzt wurde. So gelang es den Hackern, den Virus durch ein trojanisches Pferd ins offizielle Spiel zu schleusen und sich Zugriff zu den Endgeräten der Gamer zu verschaffen.

Diese Spiele sind betroffen

Bisher ist bekannt, dass zwei Games definitiv betroffen sind: "Infestation: Survivor Stories" und der Ego-Shooter "PointBlank".

Doch wie konnte der Virus in das Micorsoft Visual Studio gelangen? Derzeit ist noch unklar, ob die Studios Raubkopien genutzt hatten oder die Hacker direkten Zugang zu den Computern in den Studios hatten.

Vor Hackern ist man mittlerweile fast nirgends sicher: Auch wenn du Dating-Apps benutzt wirst du wahrscheinlich früher oder später zum Hacking-Opfer. Auch Teslas fallen Kriminellen oft zum Opfer: Hacker knacken Tesla Model 3 innerhalb kürzester Zeit

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