Games 

Gamer hinter Gittern: Japanischer Videospieler drohte den Entwicklern mit Massaker

Ein Gamer aus Japan verlor die Kontrolle und schickte Morddrohungen an die Spieleentwickler.
Ein Gamer aus Japan verlor die Kontrolle und schickte Morddrohungen an die Spieleentwickler.
Foto: iStock/Kerkez
Ein japanischer Gamer drehte wegen eines Spiels von der Firma Square Enix völlig durch und schickte Morddrohungen an die Spielefirma. Dafür sitzt er jetzt im Gefängnis.

Frustration aufgrund von Misserfolgen in Videospielen ist ein weitverbreitetes Phänomen unter Gamern. Das führt dann auch schon einmal dazu, dass Teile der Konsole zu Bruche gehen. Dieser Gamer aus Japan hat es allerdings maßlos übertrieben und Morddrohungen per Mail an die Entwickler geschickt.

Japan: Gamer rastet völlig aus und kündigt Massaker an

Der 40-jährige Videospiel-Fan spielte ein Game der Firma Square Enix. Als etwas nicht wie erhofft gelaufen ist, wurde der Mann aggressiv und verfasste eine bedrohliche E-Mail an die Entwickler. In seiner E-Mail kündigte er den Spielemachern ein grausames Blutbad an.

Genauer gesagt, drohte er der Firma das Kyoto-Animation-Massaker zu wiederholen. Dabei handelte es sich um einen grausamen Tötungsakt von 30 Menschen. Dabei hat ein aggressiver Gamer das gleichnamige Animationsstudio in Brand gesetzt. Das Massaker hat am 18. Juli dieses Jahres stattgefunden, wie Focus berichtet.

40-jähriger Gamer sitzt im Gefängnis

Auf die Morddrohungen reagierte Square Enix mit einer Anzeige bei der Polizei. Daraufhin wurde der Gamer aus Japan ins Gefängnis gebracht. Ob der Mann eine Strafe für seine bedrohliche Aktion bekommen wird, ist bisher unbekannt.

Ob und inwiefern Games die Aggressionen ihrer Spieler steigern ist wenig erforscht. Diese Studie widerlegt, dass Videospiele die soziale Inkompetenz von Menschen steigern sollen.

Zu den Kommentaren

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen