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Diese beliebten Gaming-Apps werden bald nur noch beschränkt verfügbar sein

Apple hat die Altersfreigabe für iPhone-Apps mit "simuliertem Glücksspiel" geändert. Der App-Laden soll kindgerechter werden.
Apple hat die Altersfreigabe für iPhone-Apps mit "simuliertem Glücksspiel" geändert. Der App-Laden soll kindgerechter werden.
Foto: iStock/LIgorko
Wer ein Fan von Glücksspiel-Simulatoren auf dem Handy ist, dürfte sich ärgern. Derartige Spiele werden bald nicht mehr für jedermann zugänglich sein.

Apple will den App Store kinderfreundlicher gestalten. Dazu gehört auch Jugendschutz. Aus diesem Grund hat der Tech-Riese die Altersfreigabe für iPhone-Apps mit "simuliertem Glücksspiel" angehoben.

iPhone-Apps: Apple passt Altersfreigaben für Glücksspiel an

Um zu verhindern, dass Kinder Glücksspiele herunterladen und möglicherweise ein Suchtverhalten entwickeln, hat Apple die Regeln im App Store verschärft. Alle Apps, in denen das Glücksspiel-Prinzip häufig vorkommt oder in starker Ausprägung vorhanden ist, erhalten ab sofort die Altersfreigabe "17+". Volljährig müssen Nutzer für den riskanten Gaming-Spaß also immernoch nicht sein. Dennoch: Es ist die strengste Altersbegrenzung, die derzeit im App Store zu finden ist.

Unter 17 wird nicht mehr gepokert

Die Änderung gilt für alle Länder, in denen der App Store verfügbar ist und wurde am Dienstag überall eingeführt. Unter die Kategorie fallen nicht nur Spiele, in denen um echtes Geld gespielt wird, sondern zum Beispiel auch Poker-Games, bei denen Nutzer mit einer virtuellen Währung zocken.

So wird auch Apples eigene App Texas Hold'em wird ab sofort nicht mehr für die jüngere Nutzergruppe zur Verfügung stehen.

Apple wird immer strenger

Das ist die zweite Maßnahme, die Apple gegen Glücksspiele im App Store eingeführt hat. Im vergangenen Jahr trat die Regelung in Kraft, dass nur noch Firmen und keine privaten Entwickler derartige Games im App Store anbieten dürfen. So will das Unternehmen verhindern, dass Betrüger derartige Games für illegale Machenschaften nutzen. Darüber hinaus schränkt Apple seit 2018 Lootboxen und andere Elemente ein, die eine Bezahlung des Nutzers erfordern.

Illegale Gaming-Apps sind jedoch nicht das einzige Problem: Deshalb könnte der App Store vor dem Aus stehen.

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