Netzpolitik 

Bundeswehr immer noch händeringend auf der Suche nach IT-lern

Innerhalb nur einer Woche soll Anwärtern Lust auf den Job gemacht werden
Innerhalb nur einer Woche soll Anwärtern Lust auf den Job gemacht werden
Foto: imago
Mithilfe von IT-Camps versuchen Einheiten der Bundeswehr, Jugendlichen den Job schmackhaft zu machen. Geringes Angebot und große Nachfrage stellen Probleme dar.

Die Bundeswehr sucht händeringend nach IT-Technikern. «Bei mir in Storkow könnte ich sofort bis zu 120 Stellen nachbesetzen», sagte Oberstleutnant Thorsten Niemann, Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons 381, am Donnerstag. Seine Einheit versteht sich als eine Art «grüne Telekom», sorgt für tragfähige Kommunikationsleitungen im Feld, bringt bei Auslandseinsätzen alle Truppenteile per Satellit zusammen. «Unsere Dienstleistungen sind sehr gefragt», so Niemann.

Rekrutierung innerhalb nur einer Woche

Um in der Personalwerbung mit der Zeit zu gehen, hat die Einheit vor einem Jahr das IT-Camp entwickelt: Innerhalb einer Woche solle Jugendlichen ein Job in Uniform, mit Internet und Breitbandtechnik schmackhaft gemacht werden, erklärte Niemann. In diesem Jahr wurde das Camp-Modell bundesweit auf vier weitere Standorte ausgeweitet.

CIR soll Cyber-Kompetenzen der Bundeswehr bündeln

Ab 1. Juli wird das Storkower Bataillon in die neue Bundeswehreinheit CIR («Cyber- und Informationsraum») eingegliedert. Sie soll Kompetenzen zentral bündeln, Hackerangriffe abwehren und bei Netzattacken zurückschlagen.

Netzpolitik 

USA bereitet Anklage gegen Wikileaks-Initiator Julian Assange vor

Assange lebt seit 2012 in der Botschaft Ecuadors in London.
Assange lebt seit 2012 in der Botschaft Ecuadors in London.
Foto: Kerim Okten / APA

Er soll sich wegen Geheimnisverrats vor einem US-Gericht verantworten. Die CIA bezeichnete Assanges Plattform als "feindlichen Geheimdienst" und vermutet Kontakte zu Russland.

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