Netzpolitik 

Macron und May nehmen Internetkonzerne in die Pflicht

Emmanuel Macron im Gespräch mit Theresa May vor dem G7-Gipfel in Taormina, Italien
Emmanuel Macron im Gespräch mit Theresa May vor dem G7-Gipfel in Taormina, Italien
Foto: PA Wire/dpa / Dan Kitwood/PA Wire/dpa
Nach dem Terroranschlag in Manchester verlangen die Regierungschefs von Frankreich und Großbritannien ein größeres Verantwortungsbewusstsein von Internetkonzernen.

Nach dem Terroranschlag von Manchester mit 22 Todesopfern wollen Frankreich und Großbritannien Internetkonzerne beim Antiterrorkampf in die Pflicht nehmen. Die Unternehmen hätten ihren Teil der Verantwortlichkeit, vor allem beim Verbreiten von dschihadistischer Propaganda.

Das verlautete aus Élyséekreisen nach einem etwa einstündigen Treffen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britischen Premierministerin Theresa May am Freitag am Rande des G7-Gipfels in Taormina (Sizilien/Italien).

Die EU sei in den Verhandlungen mit London über den Brexit geeint, hieß es weiter. Frankreich und Großbritannien, die beide Vetomächte in UN-Sicherheitsrat sind, würden jedoch ihren engen Bande in der wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und diplomatischen Zusammenarbeit weiter pflegen.

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