Netzpolitik 

Aufregung: G20-Doku-Website für Twitter-User nicht erreichbar

Mehrere Twitter-User berichteten über die Sperrung des Links zur Doku über die Polizeigewalt beim G20-Gipfel.
Mehrere Twitter-User berichteten über die Sperrung des Links zur Doku über die Polizeigewalt beim G20-Gipfel.
Foto: imago
Der Link zu einer Website, auf der die Polizeigewalt beim G20-Gipfel aufgezeichnet ist, funktionierte auf Twitter nicht. Es handelte sich aber um einen technischen Fehler.

Wer am Freitagabend auf Twitter versucht hat, einen Link zu einer Website zu posten, auf der "der Gipfel der Polizeigewalt" rund um den G20-Gipfel in Hamburg zu sehen ist, bekommt eine Fehlermeldung. Auf Twitter lässt sich im deutschsprachigen Raum der Link zu der Website https://g20-doku.org/ nicht mehr posten. Das berichten mehrere Nutzer.

Bei der Website werden nämlich Videos und Berichte über Polizeigewalt und Grundrechtseinschränkungen beim G20-Gipfel in Hamburg gesammelt. Wer versucht hatte, den Link via Tweetdeck zu posten, bekam eine Nachricht, dass diese Aktion als "verdächtig" eingestuft werde. Im normalen Twitter-Client gab Twitter einen "Automatisierungs" und einem "Spam-Versuch"-Fehler aus.

Update: Eine offizielle Reaktion seitens Twitter gab es bisher nicht dazu, aber ein Twitter-Mitarbeiter gab via Twitter "Entwarnung". Laut Panos Meyer habe es sich nicht um Zensur gehandelt, sondern um einen „Bug im Domainlink-Prozess,“ der mehrere Fälle betraf.

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