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US-Senator fordert von Apple Transparenz bei Face ID

Gesichtsmodelle, die mithilfe von Face ID erstellt werden, sollen nicht weitergegeben werden dürfen. Diese Zusicherung wird von Apple erwartet.

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Apple sieht sich absichtlich von Qualcomm betrogen. Foto: APA/dpa/Peter Kneffel

Al Franken von den Demokraten hat Bedenken bezüglich der Sicherheit und des Datenschutzes bei Apples neuer Zugangskontrolle. Er hat dem Unternehmen deshalb einen Katalog mit zehn Fragen vorgelegt, den Apple innerhalb eines Monats beantworten soll, wie heise berichtet. Der Senator verlangt Transparenz im Umgang mit der „neuen komplexen Technologie“. Franken will etwa wissen, ob es aus der Ferne oder mit unmittelbarem Zugang möglich ist, das digitale Gesichtsmodell des Nutzers, das für Face ID notwendig ist, aus Apple-Geräten zu kopieren.

Ursprünge hinter der Face ID sollen offen gelegt werden

Auch ob Apple plant, die Modelle in der Cloud zu speichern, will Franken wissen. Zudem soll der Konzern verraten, woher die Bilder stammen, auf deren Basis die Algorithmen gelernt haben, Gesichter zu erkennen und ob dabei darauf geachtet wurde, für Diversität bei Alter, ethnischem Hintergrund und Geschlecht zu sorgen. Wie Face ID echte Gesichter von Fotos oder Masken unterscheiden kann, ob auch Gesichtsmodelle von anderen Personen als dem Besitzer angefertigt werden und wie verhindert werden kann, dass Geräte entsperrt werden, wenn sie von Drittem dem Besitzer vors Gesicht gehalten werden, will der Senator auch geklärt haben. Zu guter Letzt soll Apple noch ein Versprechen abgeben, die Gesichtsmodelle niemals Dritten zur Verfügung zu stellen und sie auch nie für andere Zwecke als Face ID zu verwenden.

Apple hält sich bei Details bedeckt

Apple hat bislang nur wenige Details zur Funktionsweise des biometrischen Verfahrens preisgegeben. Die Gesichtsdaten werden demnach lokal in einem speziell gesicherten Chip gespeichert. Zur Entsperrung muss ein Nutzer mit offenen Augen in den Sensor sehen, nach zwei Fehlversuchen ist eine manuelle Codeeingabe notwendig. Senator Franken hatte auch schon bei Touch ID weitere Informationen von Apple gefordert.

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