Berichten von Zeitungen der FUNKE Mediengruppe zufolge, habe es alleine in den ersten sieben Monate des Jahres 2017 mehr als , weil Kunden beim Anbieterwechsel mehr als einen Tag lang ohne Telefon- oder Internetverbindung blieben. Im vergangenen Jahr gingen insgesamt 19.000 Beschwerden ein, 2015 waren es nach Angaben der WAZ sogar 30.000.

Entschädigung für die Verbraucher

Oliver Krischer, Vizevorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen, sieht daher den Gesetzgeber in der Pflicht. „Die Anbieter bekommen das Problem einfach nicht in den Griff oder wollen es vielleicht auch gar nicht“, so Krischer. Mit einer Entschädigungszahlung von 100 Euro an die Kunden für jeden Tag ohne Telefon, will der Politiker die Anbieter weiter unter Druck setzen und so dafür sorgen, dass die Ausfälle weniger werden.

Die WAZ berichtet weiter, dass das Telekommunikationsgesetz jetzt schon regelt, dass Leitungen nicht länger als 24 Stunden unterbrochen sein dürfen. Bei Verstößen gegen diese Frist greife die Bundesnetzagentur ein und der alte Versorger muss den Kunden wieder ans Netz bringen. So die Theorie. Die Netzagentur habe seit 2014 wegen Verstößen gegen diese Regelung Bußgelder von insgesamt 300.000 Euro verhängt, so die Zeitung.

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