Angeblich sollen mehrere Manager von chinesischen Krypto-Börsen von der Regierung mit Reiseverboten belegt worden sein, berichtet trustnodes unter Berufung auf chinesische Medien. Die australische Financial Review bestätigt entsprechende Berichte und nennt eine Quelle aus dem Umfeld von Huobi, einer der größten chinesischen Kryptobörsen.

Komplettes Bitcoin Verbot in China?

So soll der Gründer von Huobi aufgefordert worden sein, sich bei den Behörden zu melden und sich für eventuelle Kooperationsgesuche der Ermittler bereitzuhalten. Die chinesische Regierung setzt damit ihren harten Kurs gegen Kryptowährungen fort. Hintergrund dürfte wohl sein, dass Bitcoin und Co es chinesischen Bürgern ermöglichen, die Kapitalverkehrskontrollen der Regierung zu umgehen.

Bitcoin Miner stehen unter Druck

Jetzt machen sich auch die Bitcoinminer in China sorgen. Das Land gilt als ein Zentrum der globalen Cryptowährungsschöpfergemeinde. Ein Investor wird von der AFP (Agence France-Presse) mit den Worten zitiert, dass sich die Bitcoinminer „auf das Schlimmste vorbereiten“. Nach der Überraschenden Schließung mehrerer Kryptobörsen könnte die Regierung als nächstes die Miner ins Visier nehmen. Das könnte für ein bevorstehendes totales Verbot von Kryptowährungen in China sprechen, wie es das Wall Street Journal für wahrscheinlich hält.

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