Nach Auftritten im

US-Kongress

und

US-Senat

und

US-Senat

stellt sich Facebook-Gründer

Mark Zuckerberg

stellt sich Facebook-Gründer

Mark Zuckerberg

am Dienstag (ab 18.15 Uhr, es gibt auch einen Live-Stream) auch den

Fraktionsspitzen

im

EU-Parlament

im

EU-Parlament

. Es ist eine spannende Zeit, die

Zuckerberg

. Es ist eine spannende Zeit, die

Zuckerberg

ausgesucht hat, um

Europa

ausgesucht hat, um

Europa

zu besuchen: Am Freitag tritt in der

EU

zu besuchen: Am Freitag tritt in der

EU

die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Diese soll Nutzern mehr Macht über ihre Daten geben, mehr Kontrolle darüber, wer Zugriff auf ihre persönlichen Informationen, Interessen und Likes hat.

Bislang nur kleinste Schritte

Das soziale Netzwerk nutzt die strengeren Datenschutzregeln aber in der Praxis dafür aus, um europäischen Nutzern die umstrittene Gesichtserkennung aufzudrängen.

die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Diese soll Nutzern mehr Macht über ihre Daten geben, mehr Kontrolle darüber, wer Zugriff auf ihre persönlichen Informationen, Interessen und Likes hat.

Bislang nur kleinste Schritte

Das soziale Netzwerk nutzt die strengeren Datenschutzregeln aber in der Praxis dafür aus, um europäischen Nutzern die umstrittene Gesichtserkennung aufzudrängen.

Facebook

sieht deswegen in den

USA

sieht deswegen in den

USA

derzeit Sammelklagen entgegen. Und auch die deutsche

Verbraucherzentrale

derzeit Sammelklagen entgegen. Und auch die deutsche

Verbraucherzentrale

warnt vor der Technologie. Das Risiko sei zu groß, dass nach dem Scannen sämtlicher Fotos und Videos diese Daten mit anderen Unternehmen geteilt werden. Europäischen Nutzern wird das neue Feature von

Facebook

warnt vor der Technologie. Das Risiko sei zu groß, dass nach dem Scannen sämtlicher Fotos und Videos diese Daten mit anderen Unternehmen geteilt werden. Europäischen Nutzern wird das neue Feature von

Facebook

jedoch regelrecht angepriesen. Der selbsterklärende Button mit „Akzeptieren und fortfahren“ ist blau hinterlegt, eine negative Entsprechung fehlt – vielmehr muss man auf einen ausgegrauten Knopf drücken, bei dem „Dateneinstellungen verwalten“ steht.


Dieses Beispiel zeigt, dass das Datensammeln von

jedoch regelrecht angepriesen. Der selbsterklärende Button mit „Akzeptieren und fortfahren“ ist blau hinterlegt, eine negative Entsprechung fehlt – vielmehr muss man auf einen ausgegrauten Knopf drücken, bei dem „Dateneinstellungen verwalten“ steht.


Dieses Beispiel zeigt, dass das Datensammeln von

Facebook

auch nach der Schaffung entsprechender EU-Regeln weitergehen wird. Künftig könnte man das Online-Netzwerk aber mit massiven finanziellen Strafen belangen. Künftig könnte sich das aber ändern: Verstoßen Unternehmen gegen die Auflagen, drohen ihnen Strafen von bis zu vier Prozent ihres weltweiten Umsatzes – bei

Facebook

auch nach der Schaffung entsprechender EU-Regeln weitergehen wird. Künftig könnte man das Online-Netzwerk aber mit massiven finanziellen Strafen belangen. Künftig könnte sich das aber ändern: Verstoßen Unternehmen gegen die Auflagen, drohen ihnen Strafen von bis zu vier Prozent ihres weltweiten Umsatzes – bei

Facebook

könnten es damit mehrere Milliarden Dollar sein.

Facebook

könnten es damit mehrere Milliarden Dollar sein.

Facebook

hat bisher nur die minimalst möglichen Schritte getan, um den neuen Datenschutz-Auflagen zu entsprechen.

Anhörung als „PR-Show“

Bei der mehrtägigen, stundenlangen Befragung im

hat bisher nur die minimalst möglichen Schritte getan, um den neuen Datenschutz-Auflagen zu entsprechen.

Anhörung als „PR-Show“

Bei der mehrtägigen, stundenlangen Befragung im

US-Kongress

, die

Mark Zuckerberg

, die

Mark Zuckerberg

bereits im April hinter sich gebracht hat, ging es allerdings wenig um

Europa-Fragen

bereits im April hinter sich gebracht hat, ging es allerdings wenig um

Europa-Fragen

, jedoch um Datenschutz. Der US-Konzern wurde erst im Frühjahr von einem

Datenskandal

, jedoch um Datenschutz. Der US-Konzern wurde erst im Frühjahr von einem

Datenskandal

gebeutelt, der die ganze Welt betraf. In

Europa

gebeutelt, der die ganze Welt betraf. In

Europa

waren bis zu 2,7 Millionen Nutzer von dem

Datenskandal

waren bis zu 2,7 Millionen Nutzer von dem

Datenskandal

betroffen.

Zuckerberg

betroffen.

Zuckerberg

hat sich im

US-Kongress

hat sich im

US-Kongress

mehrfach mit „es tut mir leid“ entschuldigt, doch im Wesentlichen war der Auftritt eine reine „PR-Show“, bei der

Facebook

mehrfach mit „es tut mir leid“ entschuldigt, doch im Wesentlichen war der Auftritt eine reine „PR-Show“, bei der

Facebook

am Ende gar nicht schlecht ausgestiegen ist. Die Antworten könnten in ein „Lehrbuch für Krisenkommunikation“ eingehen.

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am Ende gar nicht schlecht ausgestiegen ist. Die Antworten könnten in ein „Lehrbuch für Krisenkommunikation“ eingehen.

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Facebook

trumpfte wenige Tage später mit einem blendenden Quartalsergebnis auf: 49 Prozent mehr Umsatz, 64 Prozent mehr Gewinn und die Zahl der monatlichen aktiven Nutzer stieg um 13 Prozent.Bei unangenehme Fragen im US-Hearing vertröstete

Zuckerberg

trumpfte wenige Tage später mit einem blendenden Quartalsergebnis auf: 49 Prozent mehr Umsatz, 64 Prozent mehr Gewinn und die Zahl der monatlichen aktiven Nutzer stieg um 13 Prozent.Bei unangenehme Fragen im US-Hearing vertröstete

Zuckerberg

auf Experten, ansonsten fielen die Antworten sehr allgemein aus. Das hat neben dem NSA-Whistleblower

Edward Snowden

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Edward Snowden

auch der österreichische Datenschutzaktivist

Max Schrems

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Max Schrems

weniger amüsant gefunden. „Wenn nicht einmal der Facebook-Gründer Details über die Überwachungspraxis hat, wie sollen dann Nutzer eine informierte, spezifische Entscheidung darüber treffen können“, fragte sich

Schrems

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Schrems

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Dieser Artikel erschien zuerst bei futurezone.at.

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