Ein Ziel der neuen EU-Datenschutzregeln ist es, den großen US-Internetkonzernen bei ihrer

Datensammelwut

Einhalt zu gebieten. Dass dies auch erreicht wird, wird von vielen bezweifelt. Glaubt man

Mark Al-Hames

Einhalt zu gebieten. Dass dies auch erreicht wird, wird von vielen bezweifelt. Glaubt man

Mark Al-Hames

, dessen Münchner Unternehmen Cliqz einen datenschutzfreundlichen Browser anbietet, dann ist das Gegenteil der Fall. „Die neuen EU-Datenschutzregeln werden die kleinen Spieler vom Markt verdrängen. Gewinnen werden Google

, dessen Münchner Unternehmen Cliqz einen datenschutzfreundlichen Browser anbietet, dann ist das Gegenteil der Fall. „Die neuen EU-Datenschutzregeln werden die kleinen Spieler vom Markt verdrängen. Gewinnen werden Google

und

Facebook

und

Facebook

.“

Google und Facebook im Vorteil

Die US-Internetgrößen könnten mit der Einwilligung der Nutzer weiter Daten sammeln und hätten im Gegensatz zu Start-ups auch kein Problem, die Zustimmung dafür zu bekommen, meint

.“

Google und Facebook im Vorteil

Die US-Internetgrößen könnten mit der Einwilligung der Nutzer weiter Daten sammeln und hätten im Gegensatz zu Start-ups auch kein Problem, die Zustimmung dafür zu bekommen, meint

Al-Hames

.

Google

.

Google

sei die dominante Suchmaschine und auch Facebook

sei die dominante Suchmaschine und auch Facebook

könne sagen, „Friss oder du verlierst dein gesamtes Netzwerk“.

„Wenn ich ein Produkt habe, das sehr nachgefragt ist, werde ich die Zustimmung natürlich leichter bekommen als ein kleines Unternehmen“, meint

könne sagen, „Friss oder du verlierst dein gesamtes Netzwerk“.

„Wenn ich ein Produkt habe, das sehr nachgefragt ist, werde ich die Zustimmung natürlich leichter bekommen als ein kleines Unternehmen“, meint

Axel Anderl

, IT Rechtsexperte und Managing Partner der Wiener Kanzlei Dorda Rechtsanwälte. Bei großen Unternehmen seien Kunden generell bereit, mehr zu akzeptieren.

Online-Giganten umgehen

R

, IT Rechtsexperte und Managing Partner der Wiener Kanzlei Dorda Rechtsanwälte. Bei großen Unternehmen seien Kunden generell bereit, mehr zu akzeptieren.

Online-Giganten umgehen

R

egeln kreativ

Zwar sieht die Datenschutz-Grundverordnung ein

egeln kreativ

Zwar sieht die Datenschutz-Grundverordnung ein

Koppelungsverbot

vor, das besagt, dass Unternehmen das Bereitstellen ihres Dienstes nicht von der Verarbeitung von Daten abhängig machen dürfen, die dafür nicht notwendig sind. Die Grenzen verlaufen aber fließend. Tatsächlich zeigen sich

Facebook

vor, das besagt, dass Unternehmen das Bereitstellen ihres Dienstes nicht von der Verarbeitung von Daten abhängig machen dürfen, die dafür nicht notwendig sind. Die Grenzen verlaufen aber fließend. Tatsächlich zeigen sich

Facebook

und

Google

und

Google

bei der ihren Nutzern vorgelegten Datenschutzerklärungen kreativ.

Facebook

bei der ihren Nutzern vorgelegten Datenschutzerklärungen kreativ.

Facebook

versucht sogar, europäischen Nutzern die hauseigene Gesichtserkennung unterzujubeln. Vom Konzern erwünschte Optionen sind in dem Online-Datenschutz-Formular blau unterlegt, Alternativen findet man erst nach dem Drücken eines

ausgegrauten

versucht sogar, europäischen Nutzern die hauseigene Gesichtserkennung unterzujubeln. Vom Konzern erwünschte Optionen sind in dem Online-Datenschutz-Formular blau unterlegt, Alternativen findet man erst nach dem Drücken eines

ausgegrauten

Knopfes.

Der deutsche EU-Abgeordnete

Knopfes.

Der deutsche EU-Abgeordnete

Jan Philipp Albrecht

sieht darin Verstöße gegen die neuen Regeln, die er maßgeblich

mitgestaltet

sieht darin Verstöße gegen die neuen Regeln, die er maßgeblich

mitgestaltet

hat. Auch an

Google

hat. Auch an

Google

äußert er Kritik: „Als Grundlage für die Nutzung einer Google-Mailadresse braucht das Unternehmen nicht zu wissen, auf welchen Internetseiten der Besitzer surft.“

Unangenehme Konsequenzen

Wenn versucht werde, das

äußert er Kritik: „Als Grundlage für die Nutzung einer Google-Mailadresse braucht das Unternehmen nicht zu wissen, auf welchen Internetseiten der Besitzer surft.“

Unangenehme Konsequenzen

Wenn versucht werde, das

Koppelungsverbot

kreativ auszulegen, könne dies unangenehme Konsequenzen haben, meint Axel

Anderl

kreativ auszulegen, könne dies unangenehme Konsequenzen haben, meint Axel

Anderl

. Bei Verstößen würden hohe Strafen drohen. „Naheliegend wäre, dass die Datenschutzbehörde das aufgreift und prüft“, sagt

Anderl

. Bei Verstößen würden hohe Strafen drohen. „Naheliegend wäre, dass die Datenschutzbehörde das aufgreift und prüft“, sagt

Anderl

. Er rechnet damit, dass zunächst große, internationale Unternehmen ins Visier der Behörden und Konsumentenschützer geraten. „Es bringt aufgrund der Massenwirkung den Datenschutz viel weiter, wenn man dort ansetzt.“

———-

. Er rechnet damit, dass zunächst große, internationale Unternehmen ins Visier der Behörden und Konsumentenschützer geraten. „Es bringt aufgrund der Massenwirkung den Datenschutz viel weiter, wenn man dort ansetzt.“

———-

Das könnte auch interessant sein:

———-

Generell sei vieles in der neuen

Datenschutzgrundverordnung

sehr schwammig formuliert und unklar. Wie sie auszulegen sei, werden wohl erst die Behörden und Gerichte entscheiden, meint

Anderl

sehr schwammig formuliert und unklar. Wie sie auszulegen sei, werden wohl erst die Behörden und Gerichte entscheiden, meint

Anderl

: „Dann wird ein großer Anpassungsbedarf entstehen.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at.

: „Dann wird ein großer Anpassungsbedarf entstehen.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at.

Neueste Videos auf futurezone.de