Netzpolitik 

Monatlich 3.000 Euro für "Clash of Clans": Strache soll Parteigelder veruntreut haben

Erneut im Mittelpunkt: Strache soll Parteigelder für "Clash of Clans" verschleudert haben.
Erneut im Mittelpunkt: Strache soll Parteigelder für "Clash of Clans" verschleudert haben.
Foto: APA/AFP/JOE KLAMAR / JOE KLAMAR
Der ehemalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian "HC" Strache soll Parteigelder unterschlagen haben. Rund 3.000 Euro soll er für "Clash of Clans" ausgegeben haben.

Wie die AfD in Deutschland gerät auch die rechtspopulistische FPÖ aus Österreich immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Aktuell liegt die Aufmerksamkeit dabei auf dem ehemaligen österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian "HC" Strache. Der Parteigelder in Höhe von monatlich bis zu 3.000 Euro in das Handy-Spiel "Clash of Clans" investiert haben soll.

HC Strache: Monatlich 3.000 Euro für "Clash of Clans"

Zuletzt geriet Strache im Rahmen der sogenannten "Ibiza-Affäre" in den Fokus von Medien und Öffentlichkeit. Nun jedoch hat der Ex-Politiker ein weiteres Problem. Während seiner Amtszeit soll er monatlich 2.000 bis 3.000 Euro für das Handy-Spiel "Clash of Clans" ausgegeben haben. Dazu habe er jedoch nicht etwa seine eigene, sondern eine Kreditkarte der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) genutzt.

Der Kleinen Zeitung zufolge soll das österreichische Bundeskriminalamt vermerkt haben, dass Strache "süchtig" nach "Clash of Clans" sei, und jeden Monat bis zu 3.000 Euro "aus der Parteikasse" in das Spiel investiert habe. Zu einem ähnlichen Vorwurf beteuerte Strache bereits, es sei ein Versehen gewesen. So habe er die Mikrotransaktionen zwar tätigen, dazu aber nicht die FPÖ-Kreditkarte nutzen wollen.

Politisches Drunter-und-Drüber

Doch ist "Clash of Clans" und die Gefahr von Mikrotransaktionen längst nicht das einzige, womit die digitale Welt derzeit zu kämpfen hat. Ein chinesisches Propaganda-Spiel soll die Hongkong-Proteste zerschlagen, Donald Trump feuert auf Twitter wieder einmal gegen Greta Thunberg und das deutsche Justizministerium will Facebook, WhatsApp & Co. zur Herausgabe von Passwörtern zwingen.

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