Ohne WLAN-Module sind viele Geräte nicht mehr denkbar. Sie werden für Drucker, Microcontroller, Überwachungskameras, Router und gar Spielzeuge verwendet. Nun fanden Forscherin:innen von IoT Inspect Sicherheitslücken in der Software, die einen bestimmten Chip betrifft. In diesem Fall betrifft es 200 Geräte von 65 Herstellern. Wie du herausfindest, ob deine Hardware betroffen ist, erfährst du hier.

WLAN-Sicherheitslücke betrifft 200 Gerätetypen

Die Forscher:innen schreiben, dass mit dieser kritischen Lücke „beliebiger Code mit der höchsten Berechtigungsstufe“ ausgeführt werden kann, wie ComputerBild berichtet. IoT Inspect stellen in ihrem Bericht eine Liste mit gefährdeten Geräten bereit. Dort kannst du nach einigem Herunterscrollen nachlesen, ob du betroffen bist.

Folgende Hersteller sind beispielsweise betroffen:

  • A-Link Europe Ltd
  • ASUSTek Computer Inc.
  • Belkin
  • D-Link
  • Hama
  • Huawei
  • LG International
  • LINK-NET TECHNOLOGY CO., LTD.
  • Logitec
  • Netgear
  • Realtek
  • Zyxel

Jetzt Update einspielen

Laut dem Bericht der Forscher:innen können mit der Sicherheitslücke Geräte komplett übernommen werden, wenn das Update nicht eingespielt wird. Aufatmen kannst du dennoch: Die Angreifer:innen müssen sich in dem gleichen Netzwerk wie deine Geräte befinden.

Viele Hersteller haben bereits oder werden in den kommenden Tagen Sicherheitsupdates für ihre Hardware bereitstellen. Du solltest dann schnell das Update einspielen, um gegen mögliche Angriffe gewappnet zu sein. Generell solltest du kritische Lücken immer schließen.

Sollte ein Update nicht möglich sein, weil es beispielsweise noch nicht bereitsteht, solltest du dir des Risikos bewusst sein: Wer hat alles Zugriff auf dein Netzwerk? Wir erklären dir, wie du das herausfindest. Und: Lohnt es sich, das Gerät für eine bestimmte Zeit abzustellen?

Quellen: ComputerBild, IoT Inspect

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