Mitte September hat Apple seine neue Flaggschiff-Serie präsentiert, wenig später erreichte sie den Markt. Allerdings können sich nur wenige so glücklich schätzen, eines der neuen Modelle ergattert zu haben. So kämpft der US-Konzern derzeit mit Lieferengpässen, die durch die hohe Nachfrage beim iPhone 13 (Pro) noch stärker wirken. Insbesondere in China kommt es zu diversen Schwierigkeiten.

iPhone 13: Chipmangel stört Verkaufsstart

Mit dem iPhone 13 und den Varianten des jüngst veröffentlichten Apple-Flaggschiffs tritt der Entwickler aus dem kalifornischen Cupertino einen neuen Hype los. Obwohl das Smartphone nicht vielmehr draufhaben soll als sein Vorgänger, das iPhone 12, reicht die Nachfrage in Kombination mit der Last der Chipproduzenten zu einem annähernden Stillstand in der Lieferkette.

„Teilweise erklärt sich die Verlängerung der Vorlaufzeit durch Lieferschwierigkeiten“, zitiert das Handelsblatt den JP Morgan-Analysten Samik Chatterjee. „Aber der deutliche Anstieg von Woche zwei zu Woche eins ist ein Zeichen für eine robuste Nachfrage.“ Die Lieferanten würden vor einer Vielzahl unterschiedlicher Probleme stehen. Apple jedoch genießt bei seinen Komponentenherstellern einen gewissen Sonderstatus.

Langsam, aber sicher

Nach Informationen der taiwanesischen DigiTimes würden mehrere Lieferanten die Produktion für Apple „priorisieren“. Grund dafür sei die erhöhte Nachfrage, die in China und Taiwan für das iPhone 13 und die anderen Modelle der Serie herrsche.

Während aber das iPhone 13 noch immer mit Problemen kämpft, sind bereits erste Details rund um dessen Nachfolger bekannt. Der Branchenexperte Mark Gurman rechnet für das iPhone 14 mit „neuen Einsteiger- und Pro-Modellen und einem kompletten Redesign“. Abzuwarten bleibt derzeit noch, was Apple letzten Endes aus dem Hut zaubern wird.

Quellen: Handelsblatt; DigiTimes; eigene Recherche

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