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Spotify: Wer zahlt, darf künftig als Erster hören

Spotify geht auf Plattenlabels zu, um weniger Lizenzgebühren zu bezahlen.
Spotify geht auf Plattenlabels zu, um weniger Lizenzgebühren zu bezahlen.
Foto: Ole Spata / APA/dpa
Nur Bezahlkunden sollen Zugriff auf große Album-Releases haben. Spotify kommt damit den Forderungen der Labels entgegen.

Nach Verhandlungen mit den weltweit größten Platten-Labels wird es bei Spotify künftig eine signifikante Änderung geben. Neue Alben der bekanntesten Künstler werden künftig zeitlich begrenzt nur Bezahlkunden offenstehen. Dafür muss Spotify weniger Lizenzgebühren an die Labels zahlen, berichtet die Financial Times. Das Geschäft soll in erster Linie Spotifys Weg in Richtung ebnen.

Der Musik-Streaming-Dienst erwartet sich dadurch aber auch ein zukünftig besseres Verhältnis mit Künstlern wie Taylor Swift, die der Plattform 2014 den Rücken gekehrt hat. Wie viele andere Künstler und Platten-Labels war Swift dagegen, ihre Musik kostenlos anzubieten.

Wie 9to5mac berichtet, könnte die neue Abmachung der erste Schritt sein, mit dem das Gratis-Modell von Spotify abgeschafft werden soll. Das Portal beharrt als einer der wenigen großen Musik-Streaming-Dienste auf seine werbefinanzierte Gratis-Schiene, während Apple Music und andere nur gegen monatliche Gebühren zugänglich sind.

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