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Brandneues iOS 10.3 muss mit zusätzlichem Update sicherer gemacht werden

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Foto: imago stock&people / imago/Eibner Europa
Scheinbar hat Apple eine Sicherheitslücke übersehen, die nun per iOS 10.3.1 geschlossen werden musste. Besonders angreifbar waren Geräte über das WLAN.

Apple hat am Montag iOS 10.3.1 veröffentlicht, das zahlreiche Sicherheitslücken schließen soll. So wird unter anderem ein Problem mit dem WLAN-Chip behoben. Angreifer hätten bisher durch einen Stack Buffer Overflow einen beliebigen Code ausführen und so das Gerät angreifen können. Die Sicherheitslücke ist bereits älter (ab iPhone 5, iPad 4 und iPod touch der sechsten Generation), wurde aber erst jetzt durch Googles „Project Zero“, ein Team von Sicherheitsforschern, entdeckt.

Nächstes Update stoppt 32-Bit-Support

Nähere Details zur Sicherheitslücke sind nicht bekannt. Das knapp 30 Megabyte kleine Update wird ab sofort als Over-the-Air-Update ausgeliefert. Auch Geräte mit 32-Bit-Chip, wie zum Beispiel das iPhone 5 und 5c, können dieses nun als OTA-Update installieren. Das kürzlich veröffentlichte iOS 10.3 ließ sich auf diesen Geräten nur über iTunes installieren. Apple dürfte Gerüchten zufolge in einer seiner kommenden Versionen, möglicherweise bereits mit iOS 10.3.2, die Unterstützung für 32-Bit-Geräte und -Apps einstellen. Davon wären neben dem iPhone 5 und 5c auch das iPad 4 betroffen.

Das Update auf iOS 10.3 brachte neben zahlreichen Bugfixes ein neues Dateisystem (APFS) sowie neue Funktionen, wie die Integration der AirPods in „Find my iPhone“ und Verbesserungen an CarPlay.

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