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Klage gegen Bose: App sammelt Nutzerdaten

Zusätzliche Apps können schnell zum Verhängnis werden
Zusätzliche Apps können schnell zum Verhängnis werden
Foto: imago
In den USA wurde Klage eingereicht, weil die Kopfhörer des Hi-Fi-Konzerns via App das Verhalten der Träger mitschneiden sollen.

Der genaue Gegenstand der Anschuldigung ist nicht nur das Erheben der Nutzerdaten. Insbesondere das unerlaubte Teilen dieser Daten mit Dritten — auch mit Data-Mining-Unternehmen — stößt den Anklägern auf. Ein Einverständnis der Kunden wurde von vornherein nicht erfragt.

"Pauschale Mißachtung der Datenschutzrechte"

Gesammelt würden per App unter anderem Informationen über die Musikauswahl, die für das Unternehmen "ohne Zweifel wertvoll sind. Deren Sammlung durch den Angeklagten demonstriert aber eine pauschale Mißachtung der Datenschutzrechte von Verbrauchern und verletzt zahlreiche Landes- und Bundesgesetze", so ein Auszug der Anklageschrift.

Der Kläger, Kyle Zak, hatte nach eigenen Angaben kabellose Kopfhörer des Typs "Bose QuietComfort 35" gekauft, das Produkt registriert und die Connect-App des Herstellers runtergeladen. Connect soll dem Träger Einstellungen der Geräuschunterdrückung, das Ausführen von Updates und weitere Funktionen ermöglichen.

Aufzeichnung der persönlichen Audio-Sammlungen

Seine Beschwerde zielt darauf, dass jedes Mal, wenn er die App öffnete, Informationen über abgespielte Musik- oder Audio-Dateien gesammelt und ohne sein Wissen an dritte Parteien gesandt wurden. Bose steht damit unter Verdacht, das Bundesgesetz zur Abhörung verletzt zu haben. Die Anklage fordert neben finanzieller Entschädigung auch ein Unterlassen der Datensammlung und Weiterleitung an Dritte ohne Zustimmung.

Das Unternehmen hat bisher noch keine Stellungnahme abgegeben.

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