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Snaps "Snapbots" kommen nach Deutschland und bringen die Kamera-Sonnenbrille mit

Erst sind sie da, dann sind sie wieder weg. Snaps "Spectacles" werden in Deutschland bald an sogenannten Pop-up-Automaten verkauft
Erst sind sie da, dann sind sie wieder weg. Snaps "Spectacles" werden in Deutschland bald an sogenannten Pop-up-Automaten verkauft
Foto: Snap Inc. / dpa
Die gelben Automaten, über die die sogenannten "Spectacles" gekauft werden können, tauchen nur für kurze Zeit an bestimmten Orten auf.

Die Kamera-Sonnenbrille zur populären Fotoapp Snapchat kommt nach Deutschland. Die Betreiberfirma Snap will das Gerät genauso wie im Heimatmarkt USA auch hier über gelbe Automaten verkaufen, die für kurze Zeit an verschiedenen Orten auftauchen. Die "Spectacles"-Brille nimmt auf Knopfdruck bis zu zehn Sekunden lange Videos auf, die dann bei Snapchat hochgeladen werden können. Der Preis hierzulande liegt bei 149,99 Euro.

Kurzfristiger Snapbot-Standort kurz vorher im Netz

In den USA sind die Kamera-Brillen seit Herbst für 129,99 Dollar auf dem Markt. Zusätzlich zu den wandernden "Snapbot"-Automaten, deren nächster Standort 24 Stunden vorher im Internet angezeigt wird, gibt es auch drei langfristigere Pop-up-Stores in Kalifornien.

Snap will zum professionellen Kamera-Anbieter avancieren

Snap nennt keine Absatzzahlen, aber die jüngsten Quartalsergebnisse legten nahe, dass im vergangenen Vierteljahr bis zu 60 000 davon verkauft wurden. Zugleich hieß es Anfang Mai, mit der Brille seien bisher fünf Millionen "Snaps" gemacht worden. Snap wurde mit seinen von allein verschwindenden Fotos in der Snapchat-App populär, will aber inzwischen als innovativer Kamera-Anbieter wahrgenommen werden.

Fotos der Spectacles gegen direkt ans Smartphone

Die Kamera der Brille nimmt die Umgebung in einem Winkel von 115 Grad auf, und das Format der Videos ist kreisrund, was das Sehfeld des menschlichen Auges nachahmen soll. Ein Licht an der Brille zeigt an, dass die Aufnahme läuft. Die Clips werden danach per Bluetooth-Funk oder WLAN ans Smartphone übermittelt. Datenschutz-Bedenken angesichts der Funktion wurden in den USA im Gegensatz zur inzwischen eingestellten Datenbrille Google Glass nicht laut.

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