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Mehr als elektrisch und autonom: Die innovativsten Auto-Konzepte von der IAA

Renault Symbioz Fahrzeugkonzept
Renault Symbioz Fahrzeugkonzept
Foto: Renault
Zum Start der Autoausstellung IAA präsentierten Audi, Honda, Renault und VW autonome, vernetzte Elektroautos. Eines kann dient zum Beispiel als zusätzlicher Wohnraum.

Die Automesse IAA (Internationale Automobilausstellung) in Frankfurt wurde von mehreren Fahrzeugherstellern genutzt, um besonders futuristische Autokonzepte zu präsentieren. Die Rezepte, auf die dabei gesetzt wird, ähneln sich stark. Umfassende Vernetzung (Connected Car), Elektroantrieb und weitreichende autonome Fahrfähigkeiten – entweder mehrere oder gar alle dieser Punkte fließen in die Autos der Zukunft ein.

Audi Aicon: Autonomes Elektroauto mit "Eye Tracking"

Audi hat auf der IAA sein Konzept Aicon vorgestellt. Das Elektrofahrzeug bietet vier Passagieren luxuriöses Interieur mit LED-Panelen, die sich um die ganze Kabine schwingen. Mit dem Fahrzeug interagiert man per Sprachbefehlen oder per "Eye Tracking", man sieht dann etwa Schaltflächen an und kann so Menüpunkte auswählen, ohne den Mund öffnen zu müssen. Im autonomen Betrieb kommuniziert das Fahrzeug über Displayflächen und Projektionen mit der Außenwelt. Angetrieben wird der Aicon von vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 260 kW. Die Reichweite soll 700 bis 800 Kilometer betragen.


Honda Urban EV: Lernendes, autonomes Elektrofahrzeug für die Stadt

Hondas Urban EV Konzept ist, wie der Name schon verrät, auf elektrisches Fahren im Stadtgebiet spezialisiert. Das knuffige Äußere erscheint durch Außendisplays und Kameras statt Rückspiegeln zukunftsbereit. Die Dachtragesäulen wurden extra schmal gehalten, um möglichst gute Rundumsicht zu gewähren. Das Auto lernt aus dem Fahrverhalten des Nutzers. Der autonome Betrieb ist offenbar nicht vorgesehen. Einmal mit der heimischen Steckdose verbunden, wird der Urban EV zum Speicher, der bei Bedarf auch Strom abgeben kann.

Renault Symbioz: Ein autonomes Elektroauto als erweiterter Wohnraum

Der Renault Symbioz soll mehr sein, als nur ein autonomes Elektroauto. Das Auto soll mit stylischen Wohnhäusern verschmelzen und als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden. Trotz 4,7 Meter Länge und 1,98 Meter Breite ist der Symbioz nur 1,35 Meter hoch. Um das flach gehaltene, kleine Wohnzimmer mit Schalensitzen zu betreten, schwingt daher das Dach hoch, während sich die Türen gegenläufig öffnen. Es gibt keine B-Säule. Gefahren wird wahlweise manuell oder man überlässt dem Autopilot die Arbeit und das Lenkrad wird im Armaturenbrett versenkt. Während der Fahrt soll der 500 kW starke Symbioz viele Daten mit anderen Fahrzeugen austauschen (V2X).


VW I.D. CROZZ: Gereinigte Luft per Sprachsteuerung im autonomen Elektroauto

VW hat auf der IAA sein Konzept I.D. CROZZ gezeigt. Das Crossover aus SUV und Coupé ergänzt die VW-I.D.-Palette, zu der bereits ein Elektro-Kleinwagen zählt. Wie der Renault Symbioz verzichtet der CROZZ auf eine B-Säule. Während die Vordertüren aufschwenken, sind die hinteren Portale Schiebetüren. Im Innenraum empfängt die Insassen dank eines CleanAir-Systems gereinigte Luft, mit dem Auto interagiert wird u.a. per Sprachsteuerung. Zwei Elektromotoren kommen auf zusammen 225 kW. Die Reichweite soll 500 Kilometer betragen.


Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at.

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