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Wilde Apple-Gerüchte: Erste Hinweise auf ein rotes iPhone 8

Apples iPhone 7 in roter Edition
Apples iPhone 7 in roter Edition
Foto: Apple
Kaum ist das iPhone X auf dem Markt, wird es Zeit für die nächsten Gerüchte. 2018 soll Apple unter anderem ein iPhone in der sogenannten (PRODUCT)RED-Edition herausbringen.

Geht es um verlässliche Aussagen zu den zukünftigen Apple iPhones, hat sich bei verschiedenen Medien nicht nur der Analyst Ming-Chi Kuo der Firma KGI Securities über die vergangenen Jahre einen Namen gemacht. Auch Bloomberg-Mitarbeiter Mark Gurman berichtet zeitweilig von den neuesten Plänen des Konzerns, bisher mit hoher Zuverlässigkeit. Wir stellen die größten, brisantesten und spannendsten Gerüchte um neue Apple-Geräte für euch zusammen.

Gerücht: Ein rotes iPhone 8

Genau wie bereits bei iPhone 7 und iPhone 7 Plus soll es auch für das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus die Sonder-Edition (PRODUCT)RED geben, berichtet MacRumors. Die Website ist an ein internes Memo des US-Mobilfunkers Virgin Mobile geraten, in denen das rote iPhone beschrieben wird. Apple soll angeblich noch diese Woche eine offizielle Ankündigung dazu veröffentlichen. Wie Engadget berichtet, wurde die rote iPhone-8-Edition auch von Bloomberg-Mitarbeiter Mark Gurman bestätigt.

Während es das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus künftig in Rot geben soll, wird das iPhone X wohl weiterhin nur in Schwarz und Weiß erscheinen. Offenbar wird einer roten iPhone X-Version nur geringes Verkaufspotenzial zugerechnet.

Gerücht: Riesen-Bildschirm im neuen iPhone X-Modell

Die Hinweise darauf, dass Apple ein iPhone mit deutlich größerem Bildschirm auf den Markt bringen will, verdichten sich. Für die nächste Aktualisierung der Modellpalette im Herbst sei ein Gerät mit 6,5 Zoll Bildschirmdiagonale geplant, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montagabend unter Berufung auf informierte Personen. Dazu solle es ein neues Modell in der Größe des aktuellen Flaggschiffs iPhone X geben sowie ein günstigeres Telefon mit einigen innovativen Funktionen der teureren Geräte wie der Gesichtserkennung.

Apple führe gerade Produktionstests mit Zulieferern durch, hieß es. Zugleich schränkte Bloomberg ein, dass sich die Pläne noch ändern könnten. Einer der Autoren des Berichts ist Mark Gurman, der schon vor seinem Job bei Bloomberg als Blogger frühzeitig diverse Apple-Neuheiten enthüllen konnte. Apple kommentiert solche Berichte grundsätzlich nicht.

SIM oder E-SIM

Das Gehäuse des größten neuen iPhone-Modells mit 6,5-Zoll-Bildschirm werde in etwa die Abmessungen des heutigen iPhone 8 Plus haben – aber das Display praktisch die gesamte Frontseite ausfüllen. Darauf werde man auch zwei Apps nebeneinander laufen lassen können, wie heute auf einem iPad-Tablet. Das iPhone X hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm.

Der ebenfalls für gute Quellen bekannte Branchenanalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hatte bereits im Januar geschrieben, Apple plane neben einer aktualisierten Auflage des iPhone X auch ein größeres iPhone X Plus sowie ein günstigeres Telefon mit einem 6,1 Zoll großen LCD-Bildschirm statt der kostspieligeren OLED-Displays.

Apple habe in den neuen Modellen auch eine umprogrammierbare eingebaute E-SIM statt der üblichen Einsteck-Karten verwenden wollen, schrieb Bloomberg. Aber einige Netzbetreiber sperrten sich dagegen und Apple brauche ihre Unterstützung, hieß es. In einigen Regionen könne das größere Modell stattdessen mit zwei SIM-Kartenslots kommen.

Preisspekulationen

Seit Monaten wird spekuliert, wie gut sich das mehr als 1.000 Euro teure iPhone X auf Dauer verkauft. Apple nennt keine Verkaufszahlen für einzelne Modelle. Ein Sprung beim durchschnittlichen iPhone-Preis im Weihnachtsquartal spricht zwar für einen hohen Anteil des iPhone X im Produktmix – doch wird für das aktuelle Vierteljahr mit einem deutlichen Rückgang gerechnet.

Das günstigere iPhone 8 sieht unterdessen immer noch genauso aus wie die 6er-Reihe aus dem Jahr 2014. Damit solle in diesem Jahr Schluss sein und auch das preiswertere neue Modell werde das Design des iPhone X bekommen, schrieb Bloomberg. Es werde aber einen Rahmen aus Aluminium statt des Edelstahls der teureren Versionen haben.

Gerücht: Zwei neue iPhones für den High-End-Markt

Laut einem Bericht, den Kuo am Montag an Kunden verschickte, wird es im nächsten Jahr zwei neue iPhones mit Vollbildschirm geben. Eines wird Kuo zufolge über ein 6,5-Zoll OLED-Display verfügen, was es zu einer Plus-Version des iPhone X macht. Das zweite Smartphone soll ein 6,1-Zoll LCD-Display haben und eher einer Vollbildschirm-Variante des aktuellen iPhone Plus entsprechen. Beide iPhones werden über den "Notch" verfügen, so der Bericht.

Gerücht: Unteres Preissegment mit LCD-iPhone abgedeckt

Es heißt weiter, dass Apple hofft, "die unterschiedlichen Bedürfnisse des High-End-Marktes befriedigen zu können", indem man die Vollbildschirm-Produktlinie ausbaue. Während am oberen Ende also das 6,5-Zoll OLED-iPhone und eine aktualisierte Version des 5,8-Zoll OLED-iPhone X stehen werden, soll es für die mittleren und unteren Preissegmente das 6,1-Zoll LCD-iPhone geben.

Kuo kündigt außerdem an, dass diese iPhone-Version preislich zwischen 649 Dollar und 749 Dollar liegen und sich durch eine geringere Bildauflösung unterscheiden wird. Für die High-End-Modelle gibt Kuo keine Preisschätzung ab. Sie sollen aber wie das iPhone X mit Apples Gesichtserkennungskamera Face ID ausgestattet sein.

Gerücht: Apples iPhone könnte 2019 zum führenden AR-Gerät werden

Die Gerüchteküche hört damit aber nicht auf zu brodeln. Einem Bericht von Bloomberg zufolge untersucht Apple eine neue Technologie, die sich von jener unterscheidet, die gegenwärtig im TrueDepth-Sensorensystem auf der Vorderseite des iPhone X zum Einsatz kommt. Das bestehende System beruht auf einer strukturierten Lichttechnik, die ein Muster aus 30.000 Laserpunkten auf das Gesicht eines Users projiziert, die Verformungen misst und daraus ein akkurates 3D-Bild für die Authentifizierung generiert.

Gerücht: Zukünftige iPhones könnten über zwei 3D-Sensorensysteme verfügen

Der neu geplante, rückseitige Sensor würde dagegen einen Laufzeit-Ansatz verfolgen, bei dem berechnet wird, wie viel Zeit ein Laser benötigt, von umliegenden Objekten abzuprallen, um ein dreidimensionales Abbild der Umgebung zu schaffen. Für Apple ein Schritt, um das iPhone in ein führendes Gerät für Augmented Reality zu verwandeln.

Es wird erwartet, dass Apple beide Technologien in der Zukunft beibehält, so das weitere iPhones mit einem vorderen und einem hinteren 3D-Sensor ausgestattet wären.

Dieser Artikel wird fortwährend akualisiert.

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