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HTC bringt das Blockchain-basierte Smartphone

Das Smartphone für dezentralisierte Apps.
Das Smartphone für dezentralisierte Apps.
Foto: HTC
Der Smartphone-Hersteller HTC hat nun offiziell bestätigt, dass er derzeit an einem Smartphone arbeitet, das für dezentralisierte Apps ausgelegt ist.

Das HTC-Smartphone mit dem Namen Exodus soll eine Wallet für Kryptowährungen beinhalten, sowie eine Secure Hardware Enclave, die vom Rest der Hardware getrennt ist. Das Smartphone soll darauf ausgelegt sein, dezentrale Anwendungen, so genannte dApps zu unterstützen. HTC will ein eigenes Blockchain-Netzwerk entwickeln, in dem alle Exodus-Handys als Nodes fungieren und dadurch das Handeln und Tauschen unter Exodus-Nutzern vereinfacht.

"Unser Exodus-Smartphone unterstützt Protokolle wie Bitcoin, Lightning Networks, Ethereum, Dfinity und noch weitere", wird der verantwortliche HTC-Manager Phil Chen von The Next Web zitiert. Man wolle das komplette Blockchain-Ökosystem unterstützen, so Chen. In den kommenden Monaten sollen "weitere aufregende Partnerschaften" verkündet werden.

Blockchain für die Massen

HTC ist nicht der einzige Smartphone-Hersteller, der an einem Blockchain-Handy tüftelt. Das israelisch-schweizerische Unternehmen Sirin Labs hat bereits vergangenes Jahr bekannt gegeben, an einem solchen Gerät zu arbeiten.

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Erst kürzlich wurden dann auch Details zu "The Finney" bekannt. So setzt Sirin Labs auf eine High-End-Ausstattung und manipulationssicheren Speicher, der mit einem mechanischen Knopf vom Rest der Hardware getrennt werden kann. Offenbar ist Huawei an der Technologie von Sirin Labs interessiert. Laut Sirin Labs befinden sich die Unternehmen in Gesprächen, "den Massen Blockchain-Technologie auf sichere Art näherzubringen".

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