Digitale

Sprachassistenten

wie

Amazons

wie

Amazons

Alexa und Apples Siri werden bereits von 37 Prozent der Deutschen genutzt. Auf Zuruf helfen diese bei alltäglichen Aufgaben, beispielsweise der Suche nach Rezepten, dem Regeln der Heizung oder dem Verfassen der Einkaufsliste. Obwohl beim Marktanteil

Amazons

Alexa und Apples Siri werden bereits von 37 Prozent der Deutschen genutzt. Auf Zuruf helfen diese bei alltäglichen Aufgaben, beispielsweise der Suche nach Rezepten, dem Regeln der Heizung oder dem Verfassen der Einkaufsliste. Obwohl beim Marktanteil

Amazons

Alexa deutlich voran liegt, gilt

Googles

Alexa deutlich voran liegt, gilt

Googles

Assistant als der derzeit intelligenteste und gesprächigste

Sprachassistent

Assistant als der derzeit intelligenteste und gesprächigste

Sprachassistent

.

Benjamin

.

Benjamin

Dorvel

und sein Team sind dafür verantwortlich, dass das so bleibt. Der 33-Jährige US-Amerikaner verantwortet die

Persönlichkeit

und sein Team sind dafür verantwortlich, dass das so bleibt. Der 33-Jährige US-Amerikaner verantwortet die

Persönlichkeit

des

Google

des

Google

Assistant

für den EMEA-Raum und entwickelt laufend neue Antworten und Dialogfunktionen. Im Gespräch mit

futurezone

für den EMEA-Raum und entwickelt laufend neue Antworten und Dialogfunktionen. Im Gespräch mit

futurezone

verrät er unter anderem, warum hinter dem

Assistant

verrät er unter anderem, warum hinter dem

Assistant

eine „Mini-UNO“ steht, welche Fragen besonders schwer beantwortet werden können und warum es einen österreichischen

Assistant

eine „Mini-UNO“ steht, welche Fragen besonders schwer beantwortet werden können und warum es einen österreichischen

Assistant

braucht.

Was ist deine Aufgabe?
Benjamin Dorvel: Ich führe seit einem Jahr das Team, das die

braucht.

Was ist deine Aufgabe?
Benjamin Dorvel: Ich führe seit einem Jahr das Team, das die

Persönlichkeit

des

Google

des

Google

Assistant

in

Europa

in

Europa

, dem Nahen Osten und

Afrika

, dem Nahen Osten und

Afrika

ausbaut. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich bei

Google

ausbaut. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich bei

Google

als Creative Lead der deutschen

Persönlichkeit

als Creative Lead der deutschen

Persönlichkeit

angefangen. Ich habe da ein besonders gutes Händchen für die Entwicklung und Konzipierung bewiesen.

Wie sieht dein Team aus?
Das Team ist wie ein Mini-UNO. Da sind Leute aus allen möglichen Ländern und verschiedenen beruflichen Werdegängen vertreten und ethnisch und intellektuell divers, das ist etwas ganz Tolles. Wir haben ehemalige

angefangen. Ich habe da ein besonders gutes Händchen für die Entwicklung und Konzipierung bewiesen.

Wie sieht dein Team aus?
Das Team ist wie ein Mini-UNO. Da sind Leute aus allen möglichen Ländern und verschiedenen beruflichen Werdegängen vertreten und ethnisch und intellektuell divers, das ist etwas ganz Tolles. Wir haben ehemalige

Storyboarder

von

Disney

von

Disney

und

und

Pixar

,

Stand-up-Comedians

,

Stand-up-Comedians

, Dramaturgen, Texter, Chatbot-Entwickler, Radio-Moderatoren – es ist wirklich ein breites Spektrum an kreativem Talent. Ich bin auch stolz darauf, dass es in meinem Team genauso viele Frauen wie Männer gibt.

Persönlichkeiten

, Dramaturgen, Texter, Chatbot-Entwickler, Radio-Moderatoren – es ist wirklich ein breites Spektrum an kreativem Talent. Ich bin auch stolz darauf, dass es in meinem Team genauso viele Frauen wie Männer gibt.

Persönlichkeiten

, Dramaturgen, Texter, Chatbot-Entwickler, Radio-Moderatoren – es ist wirklich ein breites Spektrum an kreativem Talent. Ich bin auch stolz darauf, dass es in meinem Team genauso viele Frauen wie Männer gibt.

Persönlichkeiten

werden eher

Menschen

werden eher

Menschen

zugeschrieben. Wie kann man eine

Persönlichkeit

zugeschrieben. Wie kann man eine

Persönlichkeit

für eine „Maschine“ wie dem Assistent entwickeln?

Wenn ein

Mensch

mit einer Maschine redet und diese auf menschenähnliche Weise antwortet, kommt man nicht darum herum, der Maschine menschliche Züge zuzuschreiben. Das liegt in unserer Natur. Es ist einfach nicht möglich, keine

Persönlichkeit

mit einer Maschine redet und diese auf menschenähnliche Weise antwortet, kommt man nicht darum herum, der Maschine menschliche Züge zuzuschreiben. Das liegt in unserer Natur. Es ist einfach nicht möglich, keine

Persönlichkeit

zu haben. Gerade deswegen war es uns sehr wichtig, das aktiv in die Hand zu nehmen und bewusst zu designen, damit die

Persönlichkeit

zu haben. Gerade deswegen war es uns sehr wichtig, das aktiv in die Hand zu nehmen und bewusst zu designen, damit die

Persönlichkeit

die Werte der Marke

Google

die Werte der Marke

Google

widerspiegelt und die Nutzer im jeweiligen Sprachraum anspricht.

Welche Werte sind das?

widerspiegelt und die Nutzer im jeweiligen Sprachraum anspricht.

Welche Werte sind das?

Google

ist dafür bekannt, sehr spielerisch zu sein. Als wir uns zu Anfang zusammengesetzt und Gedanken gemacht haben, wie die

Persönlichkeit

ist dafür bekannt, sehr spielerisch zu sein. Als wir uns zu Anfang zusammengesetzt und Gedanken gemacht haben, wie die

Persönlichkeit

aussehen sollte, haben wir

gewisse

aussehen sollte, haben wir

gewisse

Attribute und Charaktermerkmale, wie Freundlichkeit, optimistisch, umgangssprachlich, spielerisch und empathisch ausgesucht und in einem Style Guide festgelegt. Dann ist jeder internationale Autor gefragt, diese einzelnen Eigenschaften sprachraumgetreu zu übersetzen. Was heißt beispielsweise „freundlich“ in

Deutschland

Attribute und Charaktermerkmale, wie Freundlichkeit, optimistisch, umgangssprachlich, spielerisch und empathisch ausgesucht und in einem Style Guide festgelegt. Dann ist jeder internationale Autor gefragt, diese einzelnen Eigenschaften sprachraumgetreu zu übersetzen. Was heißt beispielsweise „freundlich“ in

Deutschland

? In

Amerika

? In

Amerika

ist „Freundlichkeit“ sehr aufdringlich. Wenn man in ein

Restaurant

ist „Freundlichkeit“ sehr aufdringlich. Wenn man in ein

Restaurant

geht, stellt sich der Kellner vor, unterhält sich mit mir fünf Minuten über irgendein Thema und erst dann nimmt er die Bestellung auf. Wenn man in

Deutschland

geht, stellt sich der Kellner vor, unterhält sich mit mir fünf Minuten über irgendein Thema und erst dann nimmt er die Bestellung auf. Wenn man in

Deutschland

, vor allem in

Berlin

, vor allem in

Berlin

, von einem freundlichen Kellner spricht, meint man jemanden, der die Bestellung aufnimmt ohne vorher mit mir eine Unterhaltung zu führen.

Es liegt im Ermessen des Creative

, von einem freundlichen Kellner spricht, meint man jemanden, der die Bestellung aufnimmt ohne vorher mit mir eine Unterhaltung zu führen.

Es liegt im Ermessen des Creative

Writers

, diese Kernattribute für ihren Sprach- und Kulturraum zu definieren. Darüber hinaus gibt es für jeden Sprachraum noch weitere Attribute, die man sich ausdenken kann. In

Deutschland

, diese Kernattribute für ihren Sprach- und Kulturraum zu definieren. Darüber hinaus gibt es für jeden Sprachraum noch weitere Attribute, die man sich ausdenken kann. In

Deutschland

ist der

ist der

Assistant

etwas direkter, philosophischer, poetischer und hat einen Hang zur Besserwisserei, wie man es von den Deutschen kennt. Aus der Sicht eines Germanisten ist dieser Hang zur Besserwisserei sehr charmant und positiv. Das deckt sich sehr gut mit dem, was

Google

etwas direkter, philosophischer, poetischer und hat einen Hang zur Besserwisserei, wie man es von den Deutschen kennt. Aus der Sicht eines Germanisten ist dieser Hang zur Besserwisserei sehr charmant und positiv. Das deckt sich sehr gut mit dem, was

Google

machen will.

Googles

machen will.

Googles

Mission ist es, die Informationen der Welt überall verfügbar zu machen. Das machen die Deutschen tagtäglich in jedem Gespräch, mit Fun Facts und unnützem Wissen, und diese Seite wollten wir natürlich hervorheben.

Mission ist es, die Informationen der Welt überall verfügbar zu machen. Das machen die Deutschen tagtäglich in jedem Gespräch, mit Fun Facts und unnützem Wissen, und diese Seite wollten wir natürlich hervorheben.

Gibt es Dinge, die man im deutschen Sprachraum überhaupt nicht machen kann?
Es gibt natürlich

gewisse

Charakterzüge und Kulturmerkmale aus

Deutschland

Charakterzüge und Kulturmerkmale aus

Deutschland

, die unseren Job schwer machen, beispielsweise „kein Small Talk“. In

Deutschland

, die unseren Job schwer machen, beispielsweise „kein Small Talk“. In

Deutschland

ist es sehr schwierig, ein bisschen Small Talk zu machen und eigentlich ist mein Team dafür verantwortlich. Da drücken wir eher ein bisschen ein Auge zu. Besser ausgedrückt, wir fallen nicht mit der Tür ins Haus. Wir versuchen die Sache ein bisschen langsamer

ist es sehr schwierig, ein bisschen Small Talk zu machen und eigentlich ist mein Team dafür verantwortlich. Da drücken wir eher ein bisschen ein Auge zu. Besser ausgedrückt, wir fallen nicht mit der Tür ins Haus. Wir versuchen die Sache ein bisschen langsamer

anzugehen

und eine Beziehung zu dem Nutzer aufzubauen.

Welche Fragen werden am häufigsten gestellt?
Der

und eine Beziehung zu dem Nutzer aufzubauen.

Welche Fragen werden am häufigsten gestellt?
Der

Assistant

unterteilt sich in drei Bereiche: „

unterteilt sich in drei Bereiche: „

Answers

“, „

“, „

Actions

“ und „

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Personality

“. „

“. „

Actions

“ sind Dinge, die der

“ sind Dinge, die der

Assistant

im Auftrag des Nutzers bewerkstelligen kann, wie das Licht anschalten oder ein

Taxi

im Auftrag des Nutzers bewerkstelligen kann, wie das Licht anschalten oder ein

Taxi

anrufen. „

anrufen. „

Answers

“ sind Fragen, bei denen man nach Informationen sucht. Die werden, wie bei der Suche, algorithmisch generiert. Mit diesen beiden Bereichen hat unser Team nichts zu tun. Wir beantworten alle Fragen, die an den

“ sind Fragen, bei denen man nach Informationen sucht. Die werden, wie bei der Suche, algorithmisch generiert. Mit diesen beiden Bereichen hat unser Team nichts zu tun. Wir beantworten alle Fragen, die an den

Assistant

gerichtet werden, als wäre er ein bewusstes Wesen, eine Entität. Das sind eine jede Menge. Mit Zahlen will ich aber nicht hausieren gehen.

Es gibt „

gerichtet werden, als wäre er ein bewusstes Wesen, eine Entität. Das sind eine jede Menge. Mit Zahlen will ich aber nicht hausieren gehen.

Es gibt „

Chit-Chat

“, das sind so Fragen wie „Wie geht es dir“ – alles, worüber man sich mit einem anderen

Menschen

“, das sind so Fragen wie „Wie geht es dir“ – alles, worüber man sich mit einem anderen

Menschen

unterhalten könnte. Dann gibt es Meinungen, wie „Was haltest du von österreichischer Musik?“, und sogenannte „Fallbacks“. Wenn wir den Kontext nicht verstehen, müssen wir sehr geschickt eine neutrale Antwort darauf haben, die irgendwie zufriedenstellend ist. Dann gibt es auch noch „Background“, also „Woher kommst du?“ oder „Wie bist du entstanden?“. Die Kategorie, die ich am interessantesten und wichtigsten finde, sind sensible Anfragen. Knifflige Fragen, wie „Ich bin einsam“, „Ich bin traurig“ oder „Meine Mutter ist gerade gestorben“. Unser Team ist nicht nur für den Spaß verantwortlich, sondern auch für Empathie.

Wie geht

Google

unterhalten könnte. Dann gibt es Meinungen, wie „Was haltest du von österreichischer Musik?“, und sogenannte „Fallbacks“. Wenn wir den Kontext nicht verstehen, müssen wir sehr geschickt eine neutrale Antwort darauf haben, die irgendwie zufriedenstellend ist. Dann gibt es auch noch „Background“, also „Woher kommst du?“ oder „Wie bist du entstanden?“. Die Kategorie, die ich am interessantesten und wichtigsten finde, sind sensible Anfragen. Knifflige Fragen, wie „Ich bin einsam“, „Ich bin traurig“ oder „Meine Mutter ist gerade gestorben“. Unser Team ist nicht nur für den Spaß verantwortlich, sondern auch für Empathie.

Wie geht

Google

unterhalten könnte. Dann gibt es Meinungen, wie „Was haltest du von österreichischer Musik?“, und sogenannte „Fallbacks“. Wenn wir den Kontext nicht verstehen, müssen wir sehr geschickt eine neutrale Antwort darauf haben, die irgendwie zufriedenstellend ist. Dann gibt es auch noch „Background“, also „Woher kommst du?“ oder „Wie bist du entstanden?“. Die Kategorie, die ich am interessantesten und wichtigsten finde, sind sensible Anfragen. Knifflige Fragen, wie „Ich bin einsam“, „Ich bin traurig“ oder „Meine Mutter ist gerade gestorben“. Unser Team ist nicht nur für den Spaß verantwortlich, sondern auch für Empathie.

Wie geht

Google

mit diesen sensiblen Fragen um?
Bei einer Frage wie „Meine Mutter ist gestorben“ kann es passieren, dass wir stundenlang darüber debattieren, wie wir diese Frage beantworten wollen. Es gibt natürlich immer widersprüchliche Meinungen dazu, über die man diskutieren muss. In diesem konkreten Fall haben wir folgende Lösung gefunden: Wenn der Nutzer schon einmal den Namen seiner Mutter abgespeichert hat, würde er persönlich antworten, beispielsweise „Es tut mir leid, Benjamin, meine Gedanken sind bei Paula.“ Meiner Meinung nach ist das eine empathische Antwort.

Die Kehrseite der Empathie ist, dass uns noch viel Kontext fehlt. Wir kennen weder Tonfall noch Körpersprache oder ob Augenkontakt besteht – es gibt so viele nonverbale Signale, die zur Bedeutung

beitragen

. Deswegen ist es umso wichtiger, dass sich der Creative

. Deswegen ist es umso wichtiger, dass sich der Creative

Writer

versucht, in die Lage der

Person

versucht, in die Lage der

Person

hineinversetzt. Deswegen müssen wir alle Eventualitäten vor Augen halten.

Wie kommt man auf eine neue Antwort?
Das ist wie bei einem Schriftsteller. Man hat einen Gedankenblitz und will die Idee unbedingt in die Welt bringen. Hier lassen wir uns eher von den anonymen, aggregierten Daten inspirieren und sehen uns an, was die Nutzer den

hineinversetzt. Deswegen müssen wir alle Eventualitäten vor Augen halten.

Wie kommt man auf eine neue Antwort?
Das ist wie bei einem Schriftsteller. Man hat einen Gedankenblitz und will die Idee unbedingt in die Welt bringen. Hier lassen wir uns eher von den anonymen, aggregierten Daten inspirieren und sehen uns an, was die Nutzer den

Assistant

fragen und worauf wir keine gute Antwort haben. Dabei kommen wir auf Ideen.

Besteht die Gefahr, dass man den

fragen und worauf wir keine gute Antwort haben. Dabei kommen wir auf Ideen.

Besteht die Gefahr, dass man den

fragen und worauf wir keine gute Antwort haben. Dabei kommen wir auf Ideen.

Besteht die Gefahr, dass man den

Assistant

zu menschlich macht?
Ein Prinzip unseres Teams lautet, dass der

zu menschlich macht?
Ein Prinzip unseres Teams lautet, dass der

Assistant

einem

Menschen

einem

Menschen

ähneln soll, aber kein

Mensch

ähneln soll, aber kein

Mensch

ist. Wenn man ihn beispielsweise fragt, welches Eis er am liebsten mag, muss man das bedenken. Eine KI isst natürlich kein Eis, das macht keinen Sinn. Es wäre aber auch nicht lustig, wenn der

ist. Wenn man ihn beispielsweise fragt, welches Eis er am liebsten mag, muss man das bedenken. Eine KI isst natürlich kein Eis, das macht keinen Sinn. Es wäre aber auch nicht lustig, wenn der

Assistant

einfach sagen würde, er isst kein Eis. Da versuchen wir, eine Antwort zu liefern, die mit dieser menschlichen Seite spielt und unsere Werte widerspiegelt. Wir sagen dann einfach so etwas wie „Ich habe gehört, Neapolitaner soll sehr gut sein, da ist etwas für jeden dabei“. Wir haben zwar keine klare Position bezogen, aber trotzdem kommt der Nutzer irgendwie mit einem guten Gefühl davon.

Google

einfach sagen würde, er isst kein Eis. Da versuchen wir, eine Antwort zu liefern, die mit dieser menschlichen Seite spielt und unsere Werte widerspiegelt. Wir sagen dann einfach so etwas wie „Ich habe gehört, Neapolitaner soll sehr gut sein, da ist etwas für jeden dabei“. Wir haben zwar keine klare Position bezogen, aber trotzdem kommt der Nutzer irgendwie mit einem guten Gefühl davon.

Google

einfach sagen würde, er isst kein Eis. Da versuchen wir, eine Antwort zu liefern, die mit dieser menschlichen Seite spielt und unsere Werte widerspiegelt. Wir sagen dann einfach so etwas wie „Ich habe gehört, Neapolitaner soll sehr gut sein, da ist etwas für jeden dabei“. Wir haben zwar keine klare Position bezogen, aber trotzdem kommt der Nutzer irgendwie mit einem guten Gefühl davon.

Google

Duplex, das ja auch ein Teil vom

Duplex, das ja auch ein Teil vom

Assistant

ist, geht aber einen Schritt weiter und versucht sogar mit Sprechpausen und „Öhm“-Lauten menschlich zu wirken. Ist das auch für den

ist, geht aber einen Schritt weiter und versucht sogar mit Sprechpausen und „Öhm“-Lauten menschlich zu wirken. Ist das auch für den

Assistant

denkbar?
Prosodie ist die sprachliche Melodie, die Intonation, die Pausen und alles weitere außerhalb der Worte. Die Worte „Mein Gott“ oder “

denkbar?
Prosodie ist die sprachliche Melodie, die Intonation, die Pausen und alles weitere außerhalb der Worte. Die Worte „Mein Gott“ oder “

Oida

“ an sich bedeuten monoton ausgesprochen nicht so viel. Aber je nachdem, wie man es ausspricht, drückt es so viele Bedeutungen aus. Wenn wir wirklich ein Gespräch auf Augenhöhe mit den Nutzern führen wollen, müssen wir auch der Prosodie gerecht werden. Aus technologischer Sicht sind die Fortschritte, die wir bei Sprachsynthese gemacht haben, hervorragend und sehr zu begrüßen. Bei Duplex geht es uns aber nicht darum, jemanden auszutricksen. Sollte das Produkt eines Tages hier eingeführt werden, glaube ich schon, dass man den Nutzer warnen würde.

Für den neuesten Stand der Technik müsste man nach

“ an sich bedeuten monoton ausgesprochen nicht so viel. Aber je nachdem, wie man es ausspricht, drückt es so viele Bedeutungen aus. Wenn wir wirklich ein Gespräch auf Augenhöhe mit den Nutzern führen wollen, müssen wir auch der Prosodie gerecht werden. Aus technologischer Sicht sind die Fortschritte, die wir bei Sprachsynthese gemacht haben, hervorragend und sehr zu begrüßen. Bei Duplex geht es uns aber nicht darum, jemanden auszutricksen. Sollte das Produkt eines Tages hier eingeführt werden, glaube ich schon, dass man den Nutzer warnen würde.

Für den neuesten Stand der Technik müsste man nach

Amerika

schauen, wo alles immer seinen Anfang hat und dann rüberkommt. Auf der IO wurden neue Stimmen verkündet, unter anderem auch von Prominenten wie

John Legend

schauen, wo alles immer seinen Anfang hat und dann rüberkommt. Auf der IO wurden neue Stimmen verkündet, unter anderem auch von Prominenten wie

John Legend

. Dabei merkt man erst, wie weit diese Sprachsynthese mittlerweile ist. Bei der deutschen Stimme haben wir das einfach von der Sprachsuche übernommen, die Technologie ist mittlerweile etwas veraltet. Inzwischen gibt es

. Dabei merkt man erst, wie weit diese Sprachsynthese mittlerweile ist. Bei der deutschen Stimme haben wir das einfach von der Sprachsuche übernommen, die Technologie ist mittlerweile etwas veraltet. Inzwischen gibt es

WaveNet

von

von

DeepMind

, die Sprache mit einer deutlich besseren Qualität erzeugen kann. Das gibt uns unglaublich viel Spielraum, um die Prosodie und anderes anzupassen.

Woran

, die Sprache mit einer deutlich besseren Qualität erzeugen kann. Das gibt uns unglaublich viel Spielraum, um die Prosodie und anderes anzupassen.

Woran

, die Sprache mit einer deutlich besseren Qualität erzeugen kann. Das gibt uns unglaublich viel Spielraum, um die Prosodie und anderes anzupassen.

Woran

erkennt

man, ob man jemanden beleidigt hat?
Es ist sehr schwierig. Wir bekommen natürlich viele Beleidigungen zu hören, die wir mit Empathie

man, ob man jemanden beleidigt hat?
Es ist sehr schwierig. Wir bekommen natürlich viele Beleidigungen zu hören, die wir mit Empathie

abfangen

wollen. In

wollen. In

gewissen

Augenblicken sind die Nutzer unzufrieden mit dem Produkterlebnis, aber meistens ist es einfach nur

Augenblicken sind die Nutzer unzufrieden mit dem Produkterlebnis, aber meistens ist es einfach nur

Trolling

. Eine häufig gestellte Frage ist „Ich liebe dich“. Man könnte man sich auf die eigene Schulter klopfen und über das positive Feedback freuen. Allerdings haben wir festgestellt, dass meist danach „Ich hasse dich“ folgt. Entweder sind die Nutzer sehr wankelmütig oder sie wollen einfach nur herausfinden, was der

. Eine häufig gestellte Frage ist „Ich liebe dich“. Man könnte man sich auf die eigene Schulter klopfen und über das positive Feedback freuen. Allerdings haben wir festgestellt, dass meist danach „Ich hasse dich“ folgt. Entweder sind die Nutzer sehr wankelmütig oder sie wollen einfach nur herausfinden, was der

Assistant

darauf sagt. Man kann solche Anfragen schwer von echten Äußerungen unterscheiden, weswegen man immer auf das

darauf sagt. Man kann solche Anfragen schwer von echten Äußerungen unterscheiden, weswegen man immer auf das

Worst-Case-Szenario

vorbereitet sein muss.

———-

vorbereitet sein muss.

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Das könnte ebenfalls interessant sein:

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Wird es jemals einen

Google

Wird es jemals einen

Google

Assistant

mit österreichischer

Persönlichkeit

mit österreichischer

Persönlichkeit

geben?
Die Entscheidung darüber liegt nicht in meiner Hand. Ich bin da nicht ganz unvoreingenommen, denn meine Frau ist Österreicherin und versuche selbst etwas mit österreichischem Einschlag zu sprechen. Ich fände es schon wichtig, eine Österreich-spezifische

Persönlichkeit

geben?
Die Entscheidung darüber liegt nicht in meiner Hand. Ich bin da nicht ganz unvoreingenommen, denn meine Frau ist Österreicherin und versuche selbst etwas mit österreichischem Einschlag zu sprechen. Ich fände es schon wichtig, eine Österreich-spezifische

Persönlichkeit

zu entwickeln, denn es gibt schon merkbare Unterschiede zur deutschen Kultur. In

Deutschland

zu entwickeln, denn es gibt schon merkbare Unterschiede zur deutschen Kultur. In

Deutschland

hat die

Persönlichkeit

hat die

Persönlichkeit

des

des

Assistant

einen Hang zur Besserwisserei und ist extrem sachlich und zurückhaltend.

Das beißt sich mit dem, was ich so an Österreichern schätze. Hier hat man so viel Gemütlichkeit, die Leute sind geselliger, höflicher, lässiger, informeller, indirekter – so viele Charakteristiken und Eigenschaften, die einfach anders sind. Ich glaube, man könnte sehr gut auf Basis der deutschen

einen Hang zur Besserwisserei und ist extrem sachlich und zurückhaltend.

Das beißt sich mit dem, was ich so an Österreichern schätze. Hier hat man so viel Gemütlichkeit, die Leute sind geselliger, höflicher, lässiger, informeller, indirekter – so viele Charakteristiken und Eigenschaften, die einfach anders sind. Ich glaube, man könnte sehr gut auf Basis der deutschen

Persönlichkeit

– es gibt mit Sicherheit Gemeinsamkeiten – dem Ganzen einen österreichischen Touch verleihen.

Benjamin Dorvel, vielen Dank für das Interview!

– es gibt mit Sicherheit Gemeinsamkeiten – dem Ganzen einen österreichischen Touch verleihen.

Benjamin Dorvel, vielen Dank für das Interview!

Dieser Artikel erschien zuerst bei futurezone.at.

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