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So soll die Alternative zu Teslas Model S aussehen

Die neue Elektro Limousine von Byton.
Die neue Elektro Limousine von Byton.
Foto: Byton
Das deutsch-chinesische Start-up Byton hat sein neues Konzeptfahrzeug K-Byte vorgestellt. Die Elektro-Limousine soll vor allem Teslas Model S Konkurrenz machen.

Das chinesisch-deutsche Elektroauto-Start-up Byton hat mit dem K-Byte sein bereits zweites Konzeptfahrzeug vorgestellt. Nach dem Elektro-SUV M-Byte, der zum Anfang des Jahres enthüllt wurde, zeigte man nun eine Elektro-Limousine, die vor allem Teslas Model S Konkurrenz machen soll. Das unscheinbare Fahrzeug verzichtet auf futuristisches Design und versucht stattdessen, die Sensoren für autonomes Fahren so gut zu verstecken wie möglich. Die Rückspiegel wurden beispielsweise geschickt durch Kameras und Sensoren ersetzt, die Lidar-Sensoren am Dach können auch mit einem gängigen Dachträger verwechselt werden.


Das Fahrzeug baut auf der gleichen Plattform wie der M-Byte auf. Bis zum Serienreife soll das Design aber noch mehrmals überarbeitet werden. Derzeit misst es 4,95 Meter in der Länge und ist 1,95 Meter breit sowie 1,5 Meter hoch. Der Radstand beträgt drei Meter. Weitere Angaben zur Leistungsfähigkeit machte man nicht, das Fahrzeug soll jedoch auf autonomes Fahren vorbereitet sein.

Byton arbeitet intensiv am autonomen Fahren

Byton arbeitet nach eigenen Angaben derzeit mit dem auf Sensoren spezialisierten Unternehmen Aurora zusammen, um selbstfahrende Autos im Straßenverkehr zu testen. Bis Ende 2020 soll eine Flotte an Prototyp-Fahrzeugen aufgebaut werden, die zumindest Level-4-Autonomie bieten können. Diese sieht vor, dass das System dauerhaft die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen kann, der Fahrer kann nur auf Wunsch das Steuer übernehmen. Bei Level 5 ist vollständige Autonomie gegeben, der Fahrer gibt nur mehr das Ziel an.

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Das erst 2016 gegründete Unternehmen verkündete am Montag, dass eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen werden konnte, bei der der chinesische Autohersteller FAW sowie Baidu investierten. Dabei wurden mehr als 500 Millionen US-Dollar eingenommen. Damit summiert sich das bislang gesammelte Kapital auf 800 Millionen US-Dollar auf. Damit soll die Produktion sowie der Verkauf aufgebaut werden. Allein bis Ende 2019 sollen bis zu 30 Geschäfte in China eröffnet werden, danach sollen Niederlassungen in Europa und Nordamerika folgen.

K-Byte soll 2021 auf den Markt kommen

Das Start-up will im geplanten Werk in Nanjing bis zu 300.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen. Im Oktober sollen die ersten Fertigungsstraßen fertiggestellt sein, ab Mitte 2019 soll die Produktion beginnen. Um die Kapazitäten auslasten zu können, sollen neben dem SUV und der Limousine auch ein Van gebaut werden.

Die Fahrzeuge sollen innerhalb der kommenden vier Jahren Serienreife erlangen und auf den Markt kommen. Den Anfang macht der E-SUV M-Byte, der Ende 2019 in Massenfertigung gehen soll, der K-Byte soll 2021 folgen. Weitere Konzepte seien aber ebenfalls in Planung.

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