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Aufgepasst! Mit Android surft ihr deutlich schneller als mit iPhones

Android-User sind besser dran als iPhone-Besitzer, jedenfalls beim Surfen im Mobilfunknetz.
Android-User sind besser dran als iPhone-Besitzer, jedenfalls beim Surfen im Mobilfunknetz.
Foto: Pixabay
Wie schnell euer Internet über Mobilfunk ist, entscheidet sich anscheinend an eurem Smartphone. Aktuellen Statistiken zufolge seid ihr dabei mit Android deutlich besser dran als mit einem iPhone.

Statistiken des Speedtest-Betreibers Ookla zeigen, dass Android-Smartphones mit Qualcomm-Snapdragon-845-Chipsatz und X20-Modem der Apple-Konkurrenz in Sachen Internetgeschwindigkeit über Mobilfunk deutlich überlegen sind.

Demnach sind die Androiden zwischen elf und 192 Prozent schneller als die iPhone-Modelle X, 8 und 7. Beim iPhone X kommt etwa anstatt des X20-Modems ein Intel XMM 7480 zum Einsatz.

Das Feature macht mobil den Unterschied

Dieser Umstand kommt nicht überraschend, da die Intel-Chips, die Apple nutzt, keine modernen Gigabit-Features unterstützen. Dazu zählen etwa 4x4 MIMO (Multi-Input Multi-Output), 256 QAM Modulation und 4xCA (Carrier Aggregation). Je nach Ausstattung des Mobilfunknetzwerks in der jeweiligen Region kann das Fehlen dieser Funktionen einen deutlichen Geschwindigkeitsunterschied bedeuten.

Dann war da noch Apples Lizenzstreit

Die Daten wurden in den USA bei den Netzbetreibern ATT und T-Mobile erhoben. Bei zweiterem erreichten die Qualcomm-Modems etwa im Mittel 37Mbit/s, das iPhone-X-Modem lediglich 24 Mbit/s. Die Angaben basieren auf über einer Million Geschwindigkeitstests auf speedtest.net.

Veröffentlicht wurden die Daten von Qualcomm selbst in seinem Firmenblog. Der Chiphersteller befindet sich bereits seit längerem in einem Clinch mit Apple, Hintergrund ist ein Rechtsstreit um Lizenzgebühren. Jener führte dazu, dass Apple so häufig wie möglich auf Qualcomm-Chips verzichten will.

Bei der aktuellen iPhone-Generation ist nur mehr eine kleine Stückzahl mit entsprechenden Bauteilen ausgestattet. Bei jenen ist Gigabit LTE allerdings deaktiviert, damit Kunden keine Leistungsunterschiede zwischen den Varianten wahrnehmen.

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