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Samsung Galaxy Note 9 ausprobiert: Kaum etwas Neues

Beim Galaxy Note 9 hat Samsung vor allem Kleinigkeiten verändert.
Beim Galaxy Note 9 hat Samsung vor allem Kleinigkeiten verändert.
Foto: Bild / Gregor Gruber
Wir haben uns das Galaxy Note 9 für ein erstes Hands-on genauer angeschaut. Dabei machte das Handy einen guten Eindruck – ohne zu überraschen.

Im Rahmen der Ankündigung des Galaxy Note 9 konnte ich Samsungs neues Spitzenmodell ausprobieren. Wer bereits das Note 8 oder S9+ kennt, weiß, was ihn oder sie erwartet: Sehr gute Verarbeitung, ein schmaler Rahmen, aber sonst kaum etwas neues. Immerhin: Wie beim S9+ ist der Fingerabdruckscanner unter die Kamera gewandert. Allerdings liegt dieser viel höher als beim S9+, wodurch er wieder schwer zu erreichen ist. Auch ist der Rand um den Sensor schmäler als beim S9+, was das Ertasten etwas erschwert.

Der Klick-Mechanismus des S Pen ist etwas schwergängiger als beim Note 8, bzw. muss tiefer hineingedrückt werden. Mit dem Fingernagel hineindrücken war die beste Variante, aber mit etwas Übung kann man auch mit dem fleischigen Teil des Daumens den Mechanismus betätigen. Das höhere Gewicht des Note 9 gegenüber dem Note 8 fällt nicht merkbar auf. Durch die leichten Rundungen liegt das Smartphone, trotz der beachtlichen Größe, gut in der Hand.


S Pen als Fernbedienung

Der S Pen als Fernauslöser für die Kamera macht Sinn, egal ob es am Stativ montiert ist oder man es in der Hand hält. Im letzterem Szenario senkt es die Gefahr, dass durch Fingerverrenkungen (speziell im Querformat) das Smartphone aus der Hand rutscht.

Der S Pen zum Weiterklicken von Präsentationsfolien oder Bildern in der Galerie funktioniert wie von Samsung angegeben. Ob die Reichweite des Stifts tatsächlich die angegebenen zehn Meter hat, konnte in der Hands-On-Area nicht ausprobiert werden.

Die automatische Szenenerkennung der Kamera konnte im Test Blumen und Essen korrekt erkennen. Der Unterschied zum normalen Kameramodus war aber eher gering. In beiden Fällen hat der Szenenmodus hauptsächlich Kontrast und Sättigung erhöht. Der Unterschied ist nur im direkten Vergleich sichtbar. Ob die Szenenerkennung bei anderen Motiven mehr Vorteile bringt, wird sich im ausführlichen Test zeigen.

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Fortnite war auf den Note-9-Vorführgeräten nicht installiert und konnte deshalb nicht ausprobiert werden. Auch ob der größere Akku tatsächlich spürbare Laufzeit-Verbesserungen bringt, wird sich erst im Alltagsgebrauch zeigen.

Ersteindruck: Für echte Fans

Das Galaxy Note 9 macht beim Ausprobieren einen sehr guten Eindruck, allerdings machte das das Note 8 und S9+ auch schon. Die Ähnlichkeit zu diesen Smartphones lässt das Note 9 auf den ersten Blick ein bisschen fad wirken. Dafür gibt es mit dem größeren Akku und der zusätzlichen S-Pen-Funktion aber zwei Detailverbesserungen, die eingefleischten Note-Fans ein Upgrade auf das 9er wert sein könnten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at

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