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Über das faltbare Samsung Galaxy können iPhone-Kunden nur lachen

Mi, 14.11.2018, 06.35 Uhr

Video: Konzept des faltbaren Samsung Galaxy F

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Erste technische Details zum faltbaren Samsung Galaxy F sind bereits bekannt. Aber nicht der Preis. Wer den Gerüchten jedoch glaubt, dürfte alles andere als erfreut sein.

Samsungs Galaxy F war auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz am 7. und 8. November vorgestellt worden. Was bisher im Dunkeln lag, wurde durch die ersten technischen Details zum faltbaren Smartphone bereits näher beleuchtet. Nicht aber der Preis. Über den dürfen sich Kunden bereits jetzt aufregen.

Galaxy F teurer als das teuerste iPhone

Wie Gizmodo berichtet, soll das Galaxy Flex im in England zwischen 1.500 und 2.000 Pfund kosten. Umgerechnet wären das etwa 1.800 bis 2.250 Euro. Das ist teuerer als das teuerste iPhone Xs Max (im Test) kostet, dessen Version mit dem größten Speicher bei 1.549 Euro liegt.

Noch sind das Gerüchte, die von Samsung nicht offiziell bestätigt wurden.

Samsungs faltbares Smartphone in Zahlen

Soweit bekannt ist, dass das flexible Display den Namen "Samsung Infinity flex" trägt. Den Begriff "Infinity Display" sicherte sich der Hersteller bereits 2017 mit dem Start des Galaxy S8 (im Test).

Der flexible Bildschirm wird sich aus zwei einzelnen Super-AMOLED-Displays zusammensetzen:

  • Inneres, faltbares Display: 7,29-Zoll Bilddiagonale
  • Display an der Außenseite: 4,58-Zoll Bilddiagonale

Zusammengeklappt wäre das Gerät damit als Smartphone, in ausgeklappter Version als Tablet nutzbar.

Laut The Bell war man sich bei Samsung zunächst nicht sicher, ob ein zweites, kleineres Display sinnvoll sei, entschied sich aber am Ende dafür.

Das für den Faltvorgang zuständige Scharnier des südkoreanischen Herstellers KH Vatec soll für einen minimalen Abstand zwischen den Displayteilen sorgen und so einem eventuellen Bruch des Materials vorbeugen. Auch ein Ausklappen in verschiedenen Winkelgrößen sei so möglich.

Massenproduktion ab November

Laut Samsung wird das Smartphone in der ersten Jahreshälfte 2019 veröffentlicht werden. Schon in diesem Monat sei zudem die Massenherstellung des faltbaren Displays geplant. Da man beim Galaxy F von einem Nischenprodukt ausgeht und den flexiblen Bildschirm ohnehin zunächst als Tesballon für faltbare Geräte behandelt, beschränkt sich die angestrebte Produktionsmenge vorerst auf 100.000 Einheiten pro Monat beziehungsweise 500.000 bis eine Million Stück im Jahr.

Über das finale Design und die Ausstattung ist noch nicht allzuviel bekannt. In Zusammenarbeit mit Google soll Samsung außerdem aber auch an einer neuen Android-Version für faltbare Geräte arbeiten.

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