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DIY: In 5 Schritten zu deiner eigenen VR-Brille

So schnell kannst du deine VR-Brille selber bauen.
So schnell kannst du deine VR-Brille selber bauen.
Foto: imago/Science Photo Library
Moderne Basteleien müssen nicht immer gleich etwas mit dem Lötkolben zu tun haben. Für die eigene VR-Brille brauchst du nur Schere, Klebstoff und Drucker.

Wenngleich die VR-Technologie mittlerweile bereits relativ weit verbreitet ist, sind die entsprechenden Brillen doch noch recht teuer. Besitzt du allerdings ein Smartphone, kannst du deine eigene Vorrichtung dafür ganz einfach selbst herstellen und in Kombination mit den richtigen Apps in dein persönliches VR-Erlebnis starten. Wir zeigen dir, wie du eine VR-Brille selber bauen kannst.

Was du benötigst, um eine VR-Brille selber zu bauen

Um dir deine individuelle VR-Brille zu basteln, benötigst du zunächst ein paar Tools:

  • einen Drucker mitsamt A4-Papier
  • eine Schere
  • Klebstoff
  • Pappkarton
  • Google Cardboard Linsen

Hast du all das besorgt, kannst du in wenigen Schritten deine eigene VR-Brille kreiren.

N°1: Die richtige Vorlage ausdrucken

Im Netz findest du diverse Schablonen für VR-Brillen, doch welche ist die Richtige? Mit Googles Cardboard System wird dir auf jedem Andoid- und iOS-Gerät ein tolles VR-Erlebnis mitgeliefert. Die Druckvorlage für die entsprechende Vorrichtung findest du hier. Hast du die Vorlage heruntergeladen und ausgedruckt, kannst du deine VR-Brille selber bauen.

N°2: Schablone ausschneiden und kleben

Am einfachsten funktionieren die Schablonen, wenn du sie bereits vor dem Ausschneiden auf den Pappkarton klebst. Auf diese Weise sparst du dir überflüssige Arbeit und kannst anschließend direkt mit dem Ausschneiden beginnen. Achtung: Achte darauf, dass du nur an den vorgegebenen Schnittstellen (schwarz markiert) entlang die Pappe durchtrennst. Die roten Linien dienen dem späteren Falten.

N°3: Eine VR-Brille richtig Falten

Hast du die Brillen-Vorlage an den korrekten Stellen ausgeschnitten, kannst du mit dem Falten beginnen. Wo du das Muster falten musst, verraten dir dabei die roten Linien (grau, falls du die Vorlage in schwarzweis ausgedruckt haben solltest). Damit die Brille in der gefalteten Position verharrt, solltest du die entsprechenden Überlappungen erneut verkleben. So vermeidest du, dass die Vorrichtung später auseinanderbricht und dein Smartphone eine Gesichtsbremse hinlegt.

N°4: Das Einsetzen der Google Cardboard Linsen

Nun musst du nur noch die richtigen Linsen in die Halterung einsetzen, dann seid ihr auch schon fast fertig. Die Linsen benötigst du zum einen, damit das Bild später nicht verzerrt, und zum anderen für den gewünschten 3D-Effekt deiner späteren VR-Brille.

Video: VR-Brille selber bauen

N°5: Google Cardboard App herunterladen

Last but not least: Lade euch die Cardboad App von Google herunter. Sie lässt sich nicht nur in Googles Play Store, sondern auch in Apples App Store finden. Hast du die App runtergeladen und gestartet, musst du nur noch euer Smartphone in die Brille setzen und kannst dich mittels Kopfbewegungen durch das Interface der Anwendung navigieren.

Fazit: VR-Brille selber bauen ist einfacher als gedacht

Mit der selbstgebauten Google-Brille, kannst du in verschiedenen Demo-Szenarien austesten, wie sich eine echte VR-Brille anfühlen könnte. An ein richtiges Exemplar, wie beispielsweise die HTC Vive kommt sie aber noch nicht ran. Auch könnt ihr mit dem Pappgestell keinen Mauszeiger via Gedanken steuern, nichtsdestotrotz bietet die Spielerei doch einen netten Zeitvertreib. Sollte dir also in den kalten Wintermonaten langweilig sein, weißt du jetzt, wie du eine VR-Brille selber bauen kannst.

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