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Vergiss Tesla: Dieses Elektroauto ist in 5 Minuten fast vollständig aufgeladen

Anders als Tesla soll ein neues Elektroauto in nur 5 Minuten fast komplett geladen sein.
Anders als Tesla soll ein neues Elektroauto in nur 5 Minuten fast komplett geladen sein.
Foto: Justin Sullivan/Getty Images
Ein neues elektrisches Coupé soll schaffen, was Herstellern wie Tesla und Porsche bisher nicht gelungen ist. Eine Aufladung von 80 Prozent in nur fünf Minuten.

Die Ladezeit bei Elektroautos ist auch für bekannte Marken wie Tesla und Porsche immer noch ein Problem. Auch wenn Letzterer für sein entsprechendes Fahrzeug verspricht, eine Reichweite von 250 Kilometern in nur 15 Minuten Ladezeit zu erzielen, bleibt dies in einem Moment der Eile weiterhin viel Zeit. Die Marke Piëch will mit dem kürzlich enthüllten "Mark Zero" genau diese Hürde brechen und 80 Prozent der Ladung in nur 4 Minuten und 40 Sekunden bewerkstelligen.

Elektroauto von Piëch ist Tesla zumindest theoretisch voraus

Während auch die Modelle von Tesla an einer Supercharger-Station noch rund eine halbe Stunde benötigen, um aufgeladen zu werden, soll das Sport-Coupé von Piëch dank "spezieller" Batteriezellen gleiches in einem Bruchteil der Zeit schaffen.

Engadget zufolge könnten diese mit starkem Strom ohne Gefahr der Überhitzung umgehen, wodurch die 80-prozentige Aufladung in unter fünf Minuten gewährleistet werden kann. Damit würde es nicht länger als ein gewöhnlicher Tankvorgang dauern.

Piëch gibt außerdem an, dass das Elektroauto eine Reichweite von 311 Kilometern aufweist. Weitere Spezifikationen sollen die Folgenden sein:

  • 150 Kilowattstunden-Frontmotor
  • Zwei 150 Kilowattstunden-Heckmotoren
  • Von 0 auf Hundert in 3,2 Sekunden
  • Maximalgeschwindigkeit: rund 250 Stundenkilometer

Genaue Details zum Mark Zero von Piëch noch nicht bekannt gegeben

Auch für die Zukunft soll das Fahrzeug adaptiertbar sein. Upgrades auf Batteriezellen mit größerer Kapazität oder im Bereich der Software seien beispielsweise vorgesehen. Piëch versucht zudem, seine modularen Komponenten an andere Hersteller zu verkaufen, um diesen die Möglichkeit von Hybrid-Fahrzeugen zu geben.

Angaben zum Veröffentlichungsdatum oder den herstellenden Partnerunternehmen gibt es bisher nicht. Auch die nötige Infrastruktur ist erst noch im Aufbau. Zumindest soll Piëch mit dem chinesischen Unternehmen Qingdao TGOOD daran arbeiten. Offiziell vorgestellt werden soll der Mark Zero beim Genfer Autosalon am 5. März. Gegründet wurde die Marke von Toni Piëch, einem Verwandten des ehemaligen VW-Vorstandes und Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch.

Aber auch Elon Musk hat Pläne für Tesla 2019. Ob sich Elektroautos in Deutschland wirklich etablieren können, muss sich allerdings noch zeigen. Während die deutsche Autolobby eher hinter den Kraftstoffen E-Fuels steht, setzt auch die Bundesregierung weiterhin auf Benziner.

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