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Motorola lässt das RAZR aufleben – so soll es ausgestattet sein

Motorola könnte das RAZR als faltbares Smartphone zurückbringen.
Motorola könnte das RAZR als faltbares Smartphone zurückbringen.
Foto: David Becker/Getty Images
Das markante Design des Motorola RAZR hatte viele Fans. Nun will der Hersteller den Markennamen nutzen, um neue, faltbare Geräte auf den Markt zu bringen.

Als der amerikanische Hersteller Motorola im Jahr 2003 das erste RAZR-Mobiltelefon vorstellte, war die Begeisterung groß. Im damals sehr beliebten Formfaktor eines Klapphandys, konnte das Gerät durch sein extrem dünnes Design überzeugen und gehört bis heute zu den am meisten verkauften Handys aller Zeiten.

Motorola: RAZR 2019 soll faltbar werden

Grund genug also für Motorola, den glorreichen Markennamen RAZR wieder auferstehen zu lassen und mit neuem Leben zu füllen. Passend zum aktuellen Hype um faltbare Smartphones, angestoßen von Geräten wie dem Samsung Galaxy Fold und dem Huawei Mate X, plant Motorola mit dem RAZR 2019 ein Modell auf den Markt zu bringen, das sich falten lässt.

Allerdings – und da unterscheidet sich das RAZR von den Mitbewerbern in diesem Feld – soll das Display nach innen gefaltet werden können. Angetrieben wird das neue Motorola RAZR von einem Prozessor, der keine Begeisterungsstürme auslösen dürfte, denn der Snapdragon 710 von Qualcomm kommt eher in Mittelklasse-Smartphones zum Einsatz.

Zwei Speichervarianten

Angeblich plant Motorola das RAZR in zwei unterschiedlichen Speicher-Varianten auf den Markt zu bringen. Wahlweise können die Geräte dann mit 4 GB RAM oder 6 GB RAM ausgestattet werden. Mit 64 GB internem Speicher in der Basisversion und maximal 128 GB bietet Motorola ausreichend Speicher für deine Daten. Neue Rekorde stellt man damit aber keinesfalls auf.

Huawei Mate X - faltbares Smartphone

Auch die Kapazität des Akkus mutet mit 2730 mAh eher bescheiden an. Allerdings: Das Display des RAZR wird deutlich kleiner ausfallen, als bei der Konkurrenz von Samsung und Huawei. Im ausgeklappten Zustand soll es auf eine Diagonale von 6,2 Zoll bei einer Auflösung von 2142 x 876 Pixeln kommen. Das zweite, kleinere Display, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn das Handy zusammengeklappt ist, soll mit 800 x 600 Pixeln auflösen. Wie groß dieser Screen sein soll, ist noch nicht bekannt, wie curved schreibt.

Motorola RAZR 2019: Durchschnittliche Ausstattung, hoher Preis

Trotz der eher durchschnittlichen Ausstattung soll das Motorola RAZR 2019 kein Schnäppchen werden. Im Gegenteil. Die Gerüchteküche geht aktuell davon aus, dass der Einführungspreis beim Marktstart rund 1.500 Dollar betragen dürfte. Günstiger als die Konkurrenz ist man aber, schließlich ruft Samsung für das Galaxy Fold rund 2.000 Dollar auf, Huawei will für das Mate X gar 2.600 Dollar verlangen.

Da ist es doch beruhigend, dass Huawei bereits ankündigte, in Zukunft auch faltbare Smartphones für 500 Euro anbieten zu wollen.

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