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Tombot: Der flauschige Robohund gegen die Einsamkeit

Hunde können gegen Einsamkeit helfen. Jetzt wurde ein Robohund extra für Senioren entwickelt, der aussieht wie ein waschechter Golden Retriever.
Hunde können gegen Einsamkeit helfen. Jetzt wurde ein Robohund extra für Senioren entwickelt, der aussieht wie ein waschechter Golden Retriever.
Foto: imago/Panthermedia
Du machst dir Sorgen um deine Oma? In den USA gibt es jetzt das neue Wundermittel gegen Einsamkeit: Es läuft auf vier Beinen und sieht aus wie ein Golden Retriever – der Roboterhund Tombot von Jim Henson.

Hunde sind bekannt für ihre Treuseligkeit gegenüber dem Besitzer. Sie können ein wahrer Freund sein und Trost spenden. Genau mit diesem Hintergedanken kam Jim Henson in seinem Creature Shop auf die genial naheliegende Idee einen knuffigen Wegbegleiter mit Schnauze zu schaffen. Wir präsentieren Tombot, den erste Robohund für Senioren.

Jim Hensons Robohund gegen Stress und Depressionen

Der Roboterhund Tombot mit seinen treuen Augen ist ein zuckersüßer Golden Retriever Welpe, der einsamen Senioren Gesellschaft leistet. Jim Hensons Tombot entstand in den USA im Rahmen eines Kickstarter Projekts. Der knuffige Vierbeiner wurde speziell für die Zielgruppe Senioren und Demenzkranke entwickelt, die nicht mehr in der Lage sind, sich um ein echtes Tier zu kümmern.

Im Video siehst du, dass der Robohund tatsächlich aussieht, wie ein waschechter Golden Retriever.

Video: Der Tombot-Robohund namens Jenny ist erstaunlich realitätsnah

Eine Studie im Journal of Alzheimer’s Disease fand bereits 2016 heraus, dass Robotertiere bei der Behandlung von Stresslevel, Depressionen und Angstzuständen helfen können. Der Entwickler bekam seine Inspiration jedoch aus der Familie. So erkrankte seine Mutter an Alzheimer, weswegen sie ihren Hund nicht länger pflegen konnte.

Der Roboterhund wird mit einer App verbunden sein, über die Updates durchgeführt werden können. Die Schöpfung des mechanischen Vierbeiners sollte ursprünglich 20.000 Dollar kosten, mittlerweile belaufen sich die Aufwendungen bereits bei 35.000 Dollar. Tombot soll wohl für 449 Dollar erhältlich sein, was weniger ist im Vergleich zu Sonys Robotorhund Aibo, der stolze 2.900 Dollar kostet.

Günstiger als ähnliche Produkte

Vorerst sollte der süße Roboterhund erst 2020 erscheinen, aber nun wird er Cnet zufolge wohl schon in zwei Wochen als Therapierhund einsetzbar sein. Was auch hoffentlich der Fall sein wird, schließlich gibt es in genügend Tierheimen echte Hunde, die auf ein Zuhause warten, und es wäre demnach schade, wenn er ein Ersatzprodukt zu einem Lebenwesen aus Fleisch und Blut werden könnte.

Nicht nur der Roboterhund von Jim Henson entstand aus einer Idee, die mit der Familie zu tun hat. Der Erfinder des Blindenleitsystems wurde von seinem blinden Freund auf seine genialen Idee gebracht. Hunde können einem das Leben erleichtern, Handys können es erschweren. So bestätigten erst Hunderte Forscher das Risiko von Handystrahlung.

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