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Ist der Porsche Taycan die größte Bedrohung für Tesla? Elektro-Luxus im Test

So fährt es sich im Porsche Taycan, dem womöglich größten Konkurrenten des Tesla Model S.
So fährt es sich im Porsche Taycan, dem womöglich größten Konkurrenten des Tesla Model S.
Foto: Porsche
Teslas Model S-Konkurrent auf Probefahrt: Ist er wirklich "die bislang größte Bedrohung für Tesla"? Erfahr hier, was der Porsche Taycan drauf hat.

Der Porsche Taycan könnte eine ernsthafte Konkurrenz für Tesla werden. Der neue elektronische Liebling der Oberklasse wurde nun getestet. Hier erfährst du alles zur Probefahrt.

Video: Tesla-Konkurrent Porsche Taycan im Härtetest

Der Porsche Taycan im Test: So schlägt er sich

Das neue Elektrofahrzeug soll 2020 auf den Markt kommen und durchläuft derzeit finale Testfahrten. Was der Porsche Taycan drauf hat, lässt sich schon jetzt erahnen. Könnte er wirklich eine Konkurrenz für das Tesla Model S werden?

Ein Journalist des Tech-Magazins Cnet durfte die Elektro-Limousine Porsche Taycan ausprobieren. Das Fahrzeug wurde von Cnet als "die bislang größte Bedrohung für Teslas Model S" bezeichnet. Dazu bereist Porsche nach eigenen Angaben 30 Länder, unter anderem Schweden, Südafrika und Dubai, um das Temperaturmanagement des Taycan unter verschiedenen Bedingungen zu testen.

In Schweden fand offenbar auch die Testfahrt von Cnet statt. Der Journalist durfte lediglich als Beifahrer erste Eindrücke sammeln und zeigt sich dabei durchaus angetan vom Tesla-Herausforderer. Auf Eis fühlte sich das Fahrzeug "ausgewogen und leistungsfähig" an, beim Beschleunigen auf Asphalt zeigte der Elektro-Porsche ebenfalls seine motorischen Muskeln.

"Ausgewogen und leistungsfähig"

"Lächerlich? Nicht ganz, aber ich bezweifle Porsches Behauptung nicht, dass diese Maschine beständiger Leistung bringen wird als ein Model S." Damit spielt der Journalist offenbar auf Teslas Ludicrous-Mode (englisch für lächerlich) an, in dem das Model S binnen 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

Präsentation im September

Die Tester durften offenbar die leistungsfähigste Variante des Taycan ausprobieren, deren Allradantrieb 600 PS Leistung vorweisen kann. Das ermöglicht die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter 3,5 Sekunden. Mit einer Akkuladung soll man bis zu 500 Kilometer (NEDC) weit fahren können. Dank 800-Volt-Schnellladefunktion lässt sich der Akku binnen 20 Minuten auf 80 Prozent laden.

Die nun gezeigten Taycan-Testfahrzeuge entsprechen noch nicht dem Serienmodell, die wichtigsten Komponenten, wie Antrieb, Akku, Chassis und Federung, bleiben jedoch gleich. Das Fahrzeug war in den vergangenen Wochen bereits des Öfteren auf der Straße zu sehen. Das Design des Taycan wurde jedoch durch verschiedene Elemente abgedeckt, unter anderem wurde sogar ein Fake-Auspuff verbaut.

Offizielle Vorstellung im September

Der Taycan soll offiziell im September vorgestellt werden, zum Ende des Jahres soll er im Handel erhältlich sein. Die Nachfrage ist groß. So gingen laut Porsche bereits 20.000 Vorbestellungen ein. Das bedeutet, wer jetzt einen Taycan bestellt, muss wohl zumindest ein Jahr lang warten, da Porsche im ersten Jahr 20.000 Taycan produzieren will. Offizielle Informationen zum Preis gibt es noch keine. Vorabberichten zufolge soll er zwischen 80.000 und 115.000 Euro liegen.

Schon vor den Probefahrten mit dem Porsche Taycan gab das Modell Tesla Anlass, sich bedroht zu fühlen. So hatte Elon Musk kürzlich alle Tesla-Mitarbeiter um Hilfe gebeten. Dafür offenbart das Tesla Model 3 die Fehler von Audi und Porsche.

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