Produkte 

Das Android-Tablet dieses China-Start-ups ist anders als alle anderen

Das E-Pad von Eewrite ist ein etwas anderes Tablet.
Das E-Pad von Eewrite ist ein etwas anderes Tablet.
Foto: Eewrite
E-Pad ist nicht irgendein Tablet. Es sorgt für Aufsehen, weil es ein ganz besonderes Display verbaut hat. Wenn du einen E-Reader besitzt, kennst du dich schon damit aus.

Gängige Tablets sind mit einem OLED- oder LCD-Bildschirm ausgestattet. Mit diesem Standard will ein Start-up aus China brechen. Per Crowdfunding hat es das sogenannte E-Pad entwickelt – das angeblich Beste aus Tablet und E-Reader kombiniert. Wir zeigen dir, was dahintersteckt.

E-Pad ist Tablet und E-Reader zugleich

Das Besondere an dem Tablet des chinesischen Start-ups Eewrite soll sein Display sein, bei dem weder OLED noch LCD ihre Wirkung entfalten. Es kommt ein E-Ink-Bildschirm zum Einsatz, den man sonst nur aus E-Readern wie dem Kindle kennt. Das bringt einige Besonderheiten mit sich, die herkömmliche Tablets nicht intus haben.

Das soll das E-Pad können:

  • Per Wacom-Technologie ist es mit 4.096 Druckstufen ausgestattet. Was bringt das? Du kannst mit einem Stift darauf schreiben, malen, zeichnen – und zwar genauso wie auf normalem Papier.
  • Die Handballenerkennung sorgt, wie der Name bereits sagt, dafür, dass du deinen Handballen dabei bequem auf dem Display ablegen kannst, ohne dein Werk dadurch zu runieren.
  • Für den echten Papiereffekt sorgen: der 10,3 Zoll große Bildschirm mit einer Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixeln sowie eine daraus resultierende Bildschärfe von 228 Pixeln pro Zoll (PPI).Außerdem wird die Displayoberfläche möglicherweise mattiert sein.
  • Mit Android als Betriebssystem wird dem Nutzer eine Vielzahl von Apps zur Verfügung stehen.
  • Eewrite verspricht mit dem stromsparenden Display eine Akkulaufzeit von einer Woche. Bei welcher Nutzungsintensität das zutreffen soll, wird allerdings nicht gesagt.
  • Sonstige Features: ein Helio-X20-Chipsatz, 2 GB RAM, Bluetooth, WLAN, ein LTE Modul und einen Erweiterungsslot für SD-Karten

Nachteile

Nur mit Spielen und Videostreaming sieht es wohl schlecht aus. Wie das Video auf der Kickstarter-Kampagnen-Seite zeigt, ist es nach anderen Tabletherstellern auch Eewrite nicht gelungen, bewegte Bilder auf einem E-Ink-Display gut darzustellen.

Der Erfolg des Tablets lässt Fragen offen

Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter (zum Projekt) hat Eewrite sein Produkt bereits erfolgreich finanziert. Der Preis für ein E-Pad wird bei umgerechnet circa 400 Euro ohne und 422 Euro mit Stylus Pen.

Das Finanzierungsziel des Start-ups sollte allerdings zu bedenken geben. Es lag bei umgerechnet knapp 9.000 Euro, inzwischen sind bereits 226.000 Euro zusammengekommen, 23 Tage Crowdfunding verbleiben noch. Das niedrige Ziel könnte allerdings ein Hinweis darauf sein, dass das Produkt trotz seines Erfolgs nie produziert wird, wie es bei vielen auf diese Art finanzierten Produkten der Fall ist.

Zur Not kannst du immer noch auf ein Tablet unter 100 Euro zurückgreifen, dann eben ohne E-Ink-Display. Willst du nicht am Preis sparen, freu dich auf das neue Samsung Galaxy Tab S5 mit Power-Prozessor. Bist du bereits versorgt, interessiert dich vielleicht, wie du dein Tablet mit dem TV verbinden kannst.

Zu den Kommentaren

Neueste Videos auf futurezone.de

Die neuesten Videos von futurezone.

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen