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Sony hat einen gigantischen 16K-Bildschirm gebaut

Kein Grund mehr, aus dem Haus zu gehen: Mit Sonys Riesen-Display ist man schnell in einer anderen Welt.
Kein Grund mehr, aus dem Haus zu gehen: Mit Sonys Riesen-Display ist man schnell in einer anderen Welt.
Foto: Sony
Das größte seiner Art: Sony drückt bald auf den Powerknopf von einem 16K-Display, der länger ist als ein Bus.

Länger als ein Bus und mit gestochen scharfen Bildern: Der größte 16K-Bildschirm aller Zeiten ist von Sony und steht zurzeit in Japan.

Fenster in eine andere Welt: Sonys 16K-Display

Stolze 19,2 Meter misst das Display in der Länge und 5,4 Meter in der Breite. Der Display-Koloss hat 16-mal mehr Pixel als ein 4K-Fernseher und 64 mal mehr als ein herkömmlicher 1080p HD-Fernseher. Damit ist der Bildschirm nicht einfach nur gigantisch, sondern stellt Details auch verblüffend scharf dar.

Wer also nur einen Schritt vor dem Mega-Bildschirm steht, den erwartet statt verschwommenen Bildern eher ein Fenster zu einer anderen Welt. Narnia lässt grüßen.

Ein Stockwerk reicht nicht

Zurzeit wird der Bildschirm in einem neuen Forschungszentrum installiert, das im japanischen Yokohama südlich von Tokio steht. Weil das Display so viel Raum einnimmt, erstreckt es sich über den ersten und zweiten Stock.

Angekündigt hatte Sony den Display-Riesen bei einer TV-Messe, die derzeit in Las Vegas stattfindet.

Riesen-Display eher nichts für Normalsterbliche

„Wir bewegen uns gegen Ende des Jahrzehnt langsam in Richtung 8K-Fernseher und wer weiß, wie lange es dauern wird, bis wir darüber hinaus sind“, sagte der Wirtschaftsanalyst David Mercer von der Unternehmensberatung „Strategy Analytics“ gegenüber der BBC. „Es ist wahrscheinlich, dass 16K erstmal auf die Konzernwelt beschränkt ist.“

Laut Mercer gebe es keinen Zweifel, dass diese Displays sehr beeindruckend wirken, zumal bereits 8K-Auflösung fast schon hypnotisierend sei. „Wenn man bei dieser Auflösung ankommt, ist es fast schon ein VR-Erlebnis, weil die Augen viel Tiefe erkennen.“

Displayriese besteht aus mehreren Bildschirmen

Die neue Super-Size-Installation von Sony besteht aus mehreren Flachbildschirmen. Die Abstände zwischen den Modulen jedoch sind so klein, dass der Eindruck eines einzigen Bildschirms entsteht.

„Crystal LED“ nennt Sony die Technologie, der Markenname für die Mikro-LED Displaytechnologie. Auch Samsung experimentiert mit dem Format. Sonys Mikro-LED benötigt keine Hintergrundbeleuchtung und ist trotzdem heller als OLED-Bildschirme mit organischen Leuchtdioden. Dabei behält Sonys Technologie auch ähnliche Kontrastwerte wie die OLED-Displays.

Einen Haken gibt es jedoch: Es gibt kaum Filmmaterial mit 16K-Auflösung. Deshalb musste Sony den Werbefilm mit lebensgroß gezeigten Tieren selbst produzieren.

Groß möchte Apple seine iPhones im nächsten Jahr nicht produzieren, dafür aber OLED-Displays verwenden. Samsung möchte seine Smartphones sogar mit randlosen Displays versehen.

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