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Kamera ausfahren, bitte: Dieses neue Smartphone ist super flexibel

Das OnePlus 7 Pro fährt die Frontkamera raus, wenn du sie brauchst. Davon profitiert das Display-Design.
Das OnePlus 7 Pro fährt die Frontkamera raus, wenn du sie brauchst. Davon profitiert das Display-Design.
Foto: imago images/westend61
Die Frontkamera in ein randloses Display zu integrieren, ist für viele Hersteller eine Herausforderung. OnePlus kommt jetzt mit einer Innovation um die Ecke.

Wer die Entwicklung des chinesischen Smartphone-Herstellers OnePlus verfolgt, wird Zeuge einer Erfolgsgeschichte. Durch qualitativ hochwertige Smartphones mit guter Austattung zum vergleichsweise kleinen Preis erschließt sich das einstige Start-Up immer größere Kundenkreise. Um ein randloses Display in das OnePlus 7 Pro einbauen zu können, wurde eine ausfahrbare Kamera in das neue Flaggschiff integriert. Ist der schnelle Schnappschuss damit in Gefahr?

Innovativ: OnePlus 7 Pro erhält randloses Display durch ausfahrbare Kamera

Nicht nur OnePlus hat sich zur Aufgabe gemacht, Wege zu finden, um das Kamera Notch auf Handydisplays zu umgehen. Auch Samsung wurde kreativ: Internen Quellen zufolge soll die Frontkamera der kommenden Modelle unter dem Bildschirm verbaut werden, um ein Screen-to-Body Ratio von annäherend 100 Prozent zu erreichen. Also: Viel Display und so gut wie kein Rand.

Das Prinzip dahinter: Die Kamera nur dann sichtbar zu machen, wenn sie gebraucht wird. OnePlus hat sich für einen anderen Weg entschieden. Der chinesischer Hersteller nutz einen Ausfahrmechanismus, der die Frontkamera bei Bedarf erscheinen lässt.

Selfies trotz Megadisplay: Wie geht das?

Ein solcher Mechanismus ist bisher nur sehr selten verbaut worden und wirft gerade deshalb viele Fragen auf. Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Im Flagschiff Modell Oneplus 7 Pro ist die Frontkamera bei Nichtbenutzung im Gehäuse untergebracht. Dabei muss man sie eigentlich gar nicht verstecken: Mit 16 Megapixeln und einer Blende von f/2.0 ist die Linse durchaus vorzeigbar.

Ausgefahren wird die Selfie-Kamera, wenn der Nutzer in der Kamera-App auf den Frontmodus wechselt. Wird der Modus wieder geändert, fährt die Linse sofort wieder ein. Das Gleiche passiert beim Verlassen der Kamera-App und beim Ausschalten des Displays. Ein- und Ausfahrmechanismus sind schnell und wider Erwarten sehr leise.

Video: OnePlus 7 Pro Review

Höchste Priorität: Schutz der ausfahrbaren Kamera

Man könnte anmerken, dass das unverzügliche Einfahren der Frontkamera sehr umständlich ist. Nicht selten wechseln Nutzer zwischen den verschiedenen Modi hin und her – beim OnePlus 7 Pro sorgt das für unnötige Wartezeiten und einen erhöhten Stromverbrauch.

Dahinter steckt jedoch ein triftiger Grund: Der Schutz des Ausfahrmechanismus. Es soll vermieden werden, dass Nutzer die Kamera manuell herunterdrücken. Außerdem fährt die Kamera umgehend ein, sobald das Gerät herunterfällt. Ein harter Aufprall schadet nicht nur dem Display, sondern auch dieser innovativen Frontkamera.

Auch ein Taschenmodus wurde eingebaut: Dieser erkennt, wenn das Handy gerade verstaut ist und verhindert ein ungewolltes Ausfahren zur Prävention von Beschädigung und Verschmutzung der Linse.

Auch Samsung versteckt seine Frontkamera ab sofort. Wie Selfies mit einer unter dem Display verbauten Kamera möglich sind, erfahrt ihr bei uns.

Nicht nur sein Preis-Leistungsverhältnis macht das OnePlus 7 Pro zur ernsthaften Konkurrenz für Samsung und Apple. Auch seine hohe Aktualisierungsrate begeistert viele Kunden, vor allem Gamer.

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