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Für Unternehmen: Neue Version von Google Glass vorgestellt

Google stellt sein neues Modell Glass Enterprise Edition 2 vor. (Symbolbild)
Google stellt sein neues Modell Glass Enterprise Edition 2 vor. (Symbolbild)
Foto: iStock/martin-matthews
Google hat das neue Modell Glass Enterprise Edition 2 vorgestellt. Wir stellen dir vor, was das Augmented-Reality-Headset so drauf hat.

Google hat eine neue Version seiner Datenbrille Glass für Unternehmen angekündigt. Die Google Glass Enterprise Edition 2 verfügt über einige neue Features. Es ist speziell für Unternehmen gedacht und soll Augmented-Reality-Lösungen für die Mitarbeiter schaffen.

Google Glass Enterprise Edition 2 für Unternehmen

Obwohl sich das Design sich auf den ersten Blick nicht vom Vorgängermodell zu unterscheiden scheint, gibt es doch einige Neuerungen für Googles Smart Glass. Die Google Glass Enterprise Edition 2 besitzt einen schnelleren Prozessor als das Vorgängermodell. Verbaut wurde der für AR- und VR-Anwendungen entwickelte Snapdragon XR1 Prozessor von Qualcomm, der auch maschinelles Lernen unterstützt. Ebenfalls neu sind Sicherheitsrahmen, die gemeinsam mit Smith Optics entwickelt wurden.

Die Glass wurde auch mit einem USB-C-Anschluss zum schnelleren Laden versehen, auch die Kamera-Performance wurde verbessert, teilte Google in einem Blogeintrag mit. Außerdem basiert die Plattform nun auf Android.

Weitere Funktionen der Google Glass

  • 3 GB RAM und 32 GB Speicher
  • WLAN nach IEEE 802.11ac
  • Bluetooth 5.0
  • Kamera mit 8 Megapixel Auflösung
  • Displaygröße von 640 x 360 Pixeln Auflösung
  • ein Monolautsprecher
  • Touchpad zur Gestensteuerung
  • Sechsachsenggyroskop und Beschleunigungsmesser
  • staub- und wasserbeständig
  • Gewicht: etwa 46 Gramm

Die Akkulaufzeit für die Google Glass Enterprise Edition 2 mit 820 mAh ist leider nicht bekannt.

Google Smart Glass: Knapp 1000 Dollar

Kosten wird die neue Version der Google Glass 999 Dollar. Gedacht ist sie für den Einsatz in Unternehmen. Konzernintern ist nun auch nicht mehr das Zukunftslabor Alphabet X für die Datenbrille zuständig, sie ist nun Teil der Google Produktfamilie. Insgesamt soll die Brille den Arbeitsalltag erleichtern und lästiges Nachschlagen in Handbüchern überflüssig machen. Ärzten könnte die Brille beispielsweise gleich Einblick in die Krankenakte gewährleisten.

Seine 2012 präsentierte Testversion der Datenbrille für Konsumenten stellt Goolge nach breiter Ablehnung wegen Datenschutzbedenken drei Jahre später ein. Seither konzentriert man sich auch Firmenanwendungen für die Augmented-Reality-Brille. Schon vor zwei Jahren kündigte Google seine Brille für Unternehmen an. Der Google-Partner Streye arbeitete an einem Tool der Videoübertragungen ins Netz für die Brille erlauben sollte. Die Google Glass ist zwar sehr umstritten, soll aber Kindern mit Autismus helfen.

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